Sie sind ein so selbstverständlicher modischer Begleiter geworden, dass Frauen sich ein Leben ohne sie nur noch schwer vorstellen können. Kleider passen einfach perfekt in den Alltag moderner Frauen: immer gut und vor allem schnell angezogen, ohne viel nachzudenken. Kein Wunder, dass das Kleid seit Jahren zu den erfolgreichsten Produktgruppen im Abverkauf gehört.







Immer neue Interpretationen sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Der Durchbruch für das Kleid kam durch das Wickelkleid von Diane von Furstenberg, deren Beispiel unzählige Modefirmen folgten und damit viele Saisons gutes Geld verdienten. Es folgten Tuniken, Ballonkleider, Tube Dresses, Empire-Linie, Shiftkleider, Hemdblusenmodelle. Und jetzt also das Seidenkleid.

Trendsetterinnen in Metropolen tragen es schon längst mit Selbstverständlichkeit, am liebsten als klassisches Hemdblusenkleid, knieumspielt, hochgeschlossen, mit langen Ärmeln. In Uni oder gemustert, manchmal sogar mit kleinem Bubikragen, zählte es zu den Favoriten des Schauenpublikums in Mailand, London und Paris. Am liebsten mit blickdichten Strümpfen und Henkel-Tasche getragen.



Topshop
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Doch das Seidenkleid hat noch mehr zu bieten: In Kombination mit Stiefeln oder Ankle-Boots, mit Strickjacke oder Blazer, wird es plötzlich alltagstauglich. Vor allem dadurch, dass der Seide durch die Kombination mit Cashmere oder Wolle, Cord oder Flanell die abendliche, festliche Anmutung genommen wird.

Auch wenn man sich davon im Hinblick auf Frühjahr 2012 verabschieden sollte angesichts der tragbaren Seidenblusen, Seidenhosen, Seidentops, die nächste Saison in die Sortimente kommen. Und von dem Vorurteil allemal, dass das Seidenkleid die biedere Tante Erna-Nummer für sonntags ist. Dieses Klischee hat das Seidenkleid längst hinter sich.

Dank unzähliger Varianten, von minikurz bis bodenlang, von gerade geschnitten bis tailliert, ist das Seidenkleid schick und lässig zugleich. Wie immer kommt es aufs Styling an. Je nach Schuh- oder Jackentyp kann man es tagsüber ins Büro genauso wie abends zum Essen tragen. Dafür braucht es allenfalls ein Paar Schuhe zum Wechseln oder ein auffälliges Accessoires. Das ist ja das Schöne am Kleid, auch in Seide: seine Wandlungsfähigkeit.