Kein blödes Posen in der Brandung. Jetzt setzen laszive Looks für den gepflegten Sundowner an der Strandbar die Akzente. Mit Einzelteilen, die besonders zur zweiten Saisonhälfte als Umsatzbeschleuniger taugen. Auch, weil die neue Beachwear ein Frischekick für das gesamte Sortiment ist. Vorbei die Zeiten, als knielange oder sogar dreiviertellange Bermudas plus T-Shirt-Doppelpacks die Umsätze mit Hochsommer-Mode dominierten. Die Möglichkeiten werden vielfältiger, sich hier neu und vor allem profitabler aufzustellen: mit Shorts, mit Polo-Piqués und mit vielen Accessoires.

Die neue Beachwear wird schon jetzt in den Sortimenten immer sichtbarer. Progressive Premium-Händler wie Apropos in Köln und Düsseldorf, Bungalow in Stuttgart sowie Bob Man in Hamburg konnten ihre Kunden schon seit geraumer Zeit mit diesem Thema begeistern. Aufsteiger-Labels wie Saturdays Surf NYC stehen Pate für diesen Erfolg und zeigen, welche Dynamik sich im Top Genre schon aktuell mit der vom Surfsport inspirierten Welt entfaltet.

Alles männlicher, alles easy. Genauso wie Cuisse de Grenouille. Die Pariser zelebrieren eine zurückhaltende Easiness und punkten mit schlichten Looks, die es in sich haben. Über die Auswahl der Stoffe und Farben zaubern sie Beachlooks auf die Fläche, die es in der Premium-Abteilung spielerisch mit Lardini-Sakko und Gallo-Socken aufnehmen. Für Brüche, die beleben und bei den Kunden für Überraschungen sorgen. So sind es seit Saisons die puristischen Shorts von Orlebar Brown, mit denen das Top Genre gute Geschäfte macht.

Dazu als Spitze das Thema Frottee: Über Polos, über Shorts und natürlich über Sweater, wie sie auch das Label Robinson les Bains zeigt. Softer Materialmix kennzeichnet die After Beachwear der Franzosen. Sommerliche Prints inklusive, genauso wie beim Label Piscine Municipale, das aktuell meist nur Kennern ein Begriff ist.

Und nicht zuletzt die Accessoires: Sonnenbrillen abseits der Ray Ban-Aviator-Armada sind mehr als nur Hingucker. Die Männermode-Messe Pitti Uomo zeigt Saison für Saison mit einem eigenen Bereich für Brillen, welche Power Beach- und Sommer-Accessoires entfalten. Labels wie Spektre, Komono und Mykita bereichern dabei die Flächen neben den Evergreens von Carrera und Sport-Labels wie Oakley und den Brillen von Nike und Adidas. Bei den Schuhen sind es die Slip ons, die den Look für die Strandbar vervollständigen. Rivieras (smart) und Vans (cool) sorgen für einen festen Stand am Strand. Wer es sockenlos-luftig mag, steigt in edle Slider von Moncler oder Hunter. Frisch inszeniert und in neuem Style hat die Adilette 2.0 das Zeug zum Must-have.