Schnelle Nachlieferung, hohe LUG und gute Umsätze – der Baukasten ließ die Händler vielerorts auch in einer ansonsten schwierigen Saison strahlen. Denn Männer mögen es praktisch und unkompliziert. Passformsicherheit lautet das unschlagbare Verkaufsargument. Beim Modehaus Bredl in Ravensburg zählten laut Geschäftsführer Gerhard Gieseke im zurückliegenden Herbst vor allem die Modelle von S.Oliver und Benvenuto, die sich für 299 Euro besonders stark verkauft haben, zu den Umsatzbringern. Eine Preislage darüber sorgte Roy Robson für gute Abverkäufe.

Dass sich mit dem Anzug auch hervorragende Zusatzgeschäfte mit der jüngeren Klientel machen lassen, haben etablierte Konfektionäre und der Handel längst erkannt. Linien wie Digel Move oder Purple Label by Benvenuto bringen den Tick mehr Modernität in die Baukasten-Sortimente. Die schlanke Silhouette ist dabei der wichtigste Treiber, sie macht den Anzug nicht nur büro- sondern auch partytauglich. Ein Trend, der sich auch bei Pollozek in Pfarrkirchen bezahlt macht. Hier ist es die junge Linie CG Club of Gents, die im Herbst kontinuierlich für gute Umsätze gesorgt hat. Gerade die jungen Kunden, aber auch viele gestandene Männer, greifen immer öfter zu schlankeren Anzügen. Dies verspricht genügend weiteres Potenzial für den kommenden Herbst.