Der Maxirock hat sich in dieser Woche als echter Topseller entpuppt. Als Tütenspringer bezeichnete ihn sogar eine Händlerin. Dabei favorisieren die Kundinnen die Hippie-Variante des Maxirocks. Aus Baumwolle in Pastell- und Erdtönen, zum Beispiel von Rabens Saloner, heißt es. Der Griff zu langen Kleiderstücken ist von den Kundinnen ja seit einigen Saisons geübt. Man denke an die pastelligen und nudefarbenen Plissee-Röcke, die im vergangenen Sommer bei Zara an der Stange hingen und reißenden Absatz fanden. Er läuft weiter, der plissierte Maxirock steht für pure Weiblichkeit.

Wirft man allerdings einen Blick auf die Trends, die auf den aktuellen Schauen in Mailand, New York und Paris propagiert wurden, so wird der Look in den nächsten Saisons deutlich geradliniger und sportiver. Zugute kommt das den weniger verspielten Varianten. Labels wie American Vintage, 81 hours, Urban Outfitters und Rika zeigen, wie Maxiröcke unprätentiös wirken können. Der neue Maxirock ist gerade geschnitten, clean und körperumspielend. Auch weitere Oberteile und längere Formen sind kein No-go mehr zur neuen Maxirock-Variante. Es muss nicht mehr nur das Boxy-Oberteil oder die verkürzte Lederjacke sein.

Wer den Maxirock nicht an den Kunden bringen kann, der findet möglicherweise in der Pyjama-Hose das richtige Produkt. Die sehr weit geschnittene, lässig sitzende Hose bietet eine gute Alternative zum langen Rock. Seidenbluse, Blazer oder lässiges Basic-Shirt machen den Look komplett.