In diesen Zeiten der parallelen Mode-Strömungen und der multioptionalen Konsumenten ist jede Gewissheit Gold wert. Für den Handel. Hier kommt Gold: der Rucksack. Ein echtes Comeback. Mit Macht und Sicherheit. Wie das Ordergeschehen rund um Taschen seit den Berliner Messen signalisiert. Und wie es die Lederwarenmesse I.L.M. am vergangenen Wochenende in Offenbach endgültig bestätigt.

Backpacks in allen Kollektionen. Auf allen Orderblöcken. Für Männer wie Frauen. Laptop- und iPad-tragende Männer können demnächst also auf ein wesentlich breiteres Sortiment zurückgreifen – jenseits von Nylon. Denn die Einkäufer setzen für sie auf abgeräumte Formen in Leder: urbane Rucksäcke mit Business-Attitüde.

Für Frauen stoßen vor allem moderne Hybrid-Formen auf positive Resonanz. Eine Mischung aus Shopper und Rucksack. Oder Handtaschen mit variablen Gurten. Und, noch trendiger: Zugbeutel mit Rucksack-Funktion. Alles Teile, die auf mehrere Arten getragen werden können und sich nicht auf Anhieb als Rucksack zu erkennen geben.

Dieses Mehr an Anspruch schlägt sich auch in vielversprechenden VK-Preislagen nieder. Bis 199 Euro sind durchaus nennenswerte Stückzahlen zu vermarkten, heißt es beispielsweise beim Taschen- Spezialisten Jost, der das Trendprodukt Zugbeutel sogar marketingtechnisch unterstützt mit einem Rack zur Präsentation im Handel. Für den breiten Markt gelten 279/299 Euro VK als preisliche Schmerzgrenze.

In der TW 37 vom 11. September 2014 finden Sie eine umfassende Analyse der Lederwarenmesse I.L.M. mit allen wichtigen Orderthemen. Die digitale Ausgabe steht bereits am 10. September 2014 ab 18 Uhr als Download im iTunes-Store zur Verfügung.