Advents-Umtrunk. Weihnachtsfeier. Silvester. Die Party-Saison ist eröffnet, und der Handel freut sich über eine hoch attraktive Kundschaft. „Wir haben kein klassisches Weihnachtsgeschenke-Geschäft, dafür decken sich bei uns aber die Frauen jetzt schon für alle Anlässe ein, die in den nächsten Wochen anstehen“, sagt Lutz Sponsel von Maingold in Würzburg. „Und da wird auch nicht auf das Preisschild geachtet.“ Er ist sehr zufrieden mit dem Angebot, das von skandinavischen Labels wie Vila, Second Female und Just Female kommt. „Die machen moderne Party-Kleider. Besonders, aber nicht übertrieben. Da ist mal die Rückenpartie transparent oder hat einen interessanten Ausschnitt“, so Sponsel.

Im Luxus-Genre läuft das Geschäft bereits auf Hochtouren: „Schmale Shiftkleider aus Seidenjersey mit Messing-Verzierungen am Ausschnitt verkaufen wir sehr gut“, sagt Helga Festi, Inhaberin von Lips in Köln. Favorit ist ein Modell von Cavalli für 599 Euro. Sonst greifen die Kundinnen zu Klassikern, zu festlichen, schwarzen Kleidern, von Anbietern wie Barbara Schwarzer. Kostenpunkt: 189 bis 229 Euro. „Die Kleider werden dann mit pelzverbrämten Tüchern oder Statement-Perlenketten kombiniert.“

Für richtige Party-Königinnen darf es noch ausgefallener sein. Und freizügiger: „Corsagenkleider von Coast und Laona für 129 bis 259 Euro in Blau, Schwarz, Lila, Beere und Weinrot-Tönen laufen sehr gut. Die Kleider müssen oben wie eine Corsage geschnitten sein, eng tailliert, unten schmal, leicht ausgestellt und kurz. Die jungen Mädchen, die nun für den Abschlussball auf der Suche sind, kaufen nur kurze Kleider, die oberhalb des Knies enden oder knieumspielend sind“, sagt Melanie Mühlbauer von Garhammer in Waldkirchen. „Fließende Materialien wie Chiffon oder Seide laufen gut, Kleider aus Taft kommen eher nicht so gut an.“