Anzug und Sakko setzen Highlights: über besondere Qualitäten, über gut gestylte Looks. Das ist nötig, wenn basiclastige Baukasten-Modelle in vielen Abteilungen für große Ödnis sorgen. Da sind modische Leckerbissen umso wichtiger. Festive Suits mit Lederdetails oder auch klassische Teile mit dezenten und doch bürotauglichen Dessins bringen das gewisse Etwas auf die Fläche. Die Sportswear hingegen glänzt durch Vielschichtigkeit. Neue Oberflächen, neue Details, neue Kombinationen. Casual- und Active-Themen verbinden sich und bringen starke Bilder auf die Flächen. Funktionalität und Styling rücken in den Vordergrund. Beschichtungen, Drucke und changierende Farben sorgen für Bewegung auf der Oberfläche. Marterial-Mix und Layerings stehen für Innovation und Mehrwert. Das sind die wichtigsten Trends zum kommenden Winter:



Anzüge & Sakkos. Der Umsatz in der Anzugabteilung speist sich vor allem aus grauen, schwarzen und blauen Basic-Modellen. Umso mehr braucht es Treiber, die Kopfkino erzeugen und dem Kunden einen Lifestyle zeigen, der cool und männlich ist. Konfektion lässt sich prima in Richtung Flirtfieber trimmen. Schwarze, schlanke Anzüge und Sakkos zeigen sich sowohl tauglich für den Abi-Ball, als auch für’s Büro. Das sind Verkaufsargumente en masse. Festive Details rücken die Konfektion dabei in neues Licht. Hier spielen Material-Mix mit Leder, sowie viele kleine Metall-Accessoires wichtige Rollen. In der modischen Spitze kommen auch punktuell gesetzte Nieten zum Zug. Mehr denn je kommt es jetzt darauf an, die Baukasten-Sortimente in coolen Looks zu präsentieren. Viele Anbieter haben ihre Kollektionen um modischere Mix and Match-Modelle erweitert. Dezent kariert, gutes Blau, etwas schlanker. Das haucht dem Umsatzbringer Baukasten neues Leben ein. Die Männer suchen bequeme Wohlfühlteile. Für die Übergangszeit dann gerne mit Westenfake als Jackenersatz oder mit dünner Dauneneinlage. Hier ist auch schöner Cord ein Thema. Zum anderen sind es die neu interpretierten Klassiker, die Geld in die Kassen spülen.



Hosen. Der Evergreen kommt auch im modischen Sinne richtig in Fahrt. Als Basic ist die Jeans ohnehin gesetzt. Zum Winter läuft sie der Chino in vielen Fashion-Abteilungen den Rang ab. Blue Jeans ist dabei die Basis. Doch Colored Denim in winterlich-satten Farben ist die modische Alternative. Mal ultratief und reich in der Farbigkeit, mal staubig-maskulin gewaschen. Viel Schwarz und Grau erobert die Hosenabteilungen. Zudem sind die düsteren, männlichen Töne spielend leicht zu kombinieren. Denims und Chinos profitieren zugleich von der neuen Lust auf Dunkelheit. Jeans zeigen sich in Raw-Optiken und mit leicht glänzenden Oberflächen. An der körpernahen Passform führt kein Weg vorbei. Kommerziell sind Modelle, die am Bund bequem und nach unten enger werden. Schmalere Fußweiten sind im Kommen. Gekrempelt präsentiert, zeigen sich Selvedge-Kante, tonal abgestufte Abseiten und andere Details. Auch Chinos werden wintertauglich. Die Alternative zur erfolgreichen Five Pocket entwickelt sich weiter und bleibt über kernigere Qualitäten und neue Farben ein wichtiger Bestandteil der Kompetenzabteilung. Satte Grün- und tiefe Rottöne sind wichtig. Leuchtender wird es beim soften Cord. Die schmalen Rippen sind ideale Wohlfühl-Hosen für die kalten Tage.



Strick & Shirts.
Strukturen und Details bestimmen die Looks von Sweat, Cardigan und Co. Ob Microdessinierungen, Farbverläufe, Blockings, grafische Muster oder frische Prints. Bewegung ist an der Oberfläche mehr als gefragt. Kompakte Jacken aus Wirk und Strick sind ideale Begleiter für die kalte Jahreszeit. Smarte Shirts, leichte Cardigans werden im sportiven Schichtlook zu wolligen Casual-Sakkos, Sportswear-Modellen und Westen kombiniert. Modisch und maskulin sind die soften Maschen-Jackets mit Zippern. Smart und elegant dagegen hochgeschlossene Modelle zum Knöpfen und im Sakko-Style an der modischen Spitze. Denim bereichert auch die Looks der Hemden-Styles. Indigo-Töne und Jeans-Hemden zeigen sich clean und raw, aber auch mit leichten Waschungen. Von Workwear bis zum smarten Party-Look – das Denim-Shirt ist ein Alleskönner par excellence. Auch die Strick- und Wirkkollektionen lassen sich von Denim-Tönen inspirieren. Der blaue Farbstoff verwandelt selbst Pullis und Jersey-Sakkos in maskuline Statement-Pieces mit Drucken und spielerischen Details. Angefangen von grafischen Krawattenmustern, kleinen Pünktchen und Rauten bis hin zu großflächigen Motiven. Auch als Ausputz-Details sorgen Drucke für reichlich Bewegung in den Hemden-Kollektionen.



Sportswear. Von smartem Understatement bis zum ausdruckstarken Highlight reichen die Styles für das Sportswearsortiment. Im Fokus stehen ausgeklügelte Materialkombinationen, funktionale Verarbeitungen und akzentuierte Details. Klassiker werden über neue Oberflächen und Qualitäten neu interpretiert. Matt trifft auf Glanz, Nylon auf Wolle, leuchtende Farbakzente auf Winterdarks. Leichtigkeit ist ein unverzichtbares Attribut für Tragekomfort von flexibel einsetzbaren Sportswearstyles – zu denen vor allem sportive Schichtlooks gehören. Herausnehmbare Inlays und Westen unter Parka und Fieldjackets bringen optischen Reiz und funktionelle Extras. Two-in-One-Modelle sorgen für spannende Wechselspiele auf der Fläche und bieten reichlich Potenzial für hohe Bons. Material-Mix bringt optischen Mehrwert und setzt starke Styling-Akzente für Fenster und Fläche. Vor allem Leder – großflächig und en détail gespielt – ist ein Hingucker. Darüber hinaus setzt technische Ware Hightech-Kontraste zu naturbelassenen Verarbeitungen aus Wolle und Baumwolle. Hinzu kommen Beschichtungen, Metallics und Fellapplikationen. Steppstyles, gefüllt mit leichten Daunen und Wattierungen, sind in nahezu allen Sportswear-Kollektionen zu finden. Neu sind changierende Oberflächen in dezenten Farben aus technischen Nylonstoffen und bedruckten Qualitäten. Hightech setzt Highlights.