Nachdem Junya Watanabe in den vergangenen Saisons einer der wichtigsten Vorreiter des Patchwork-Hypes war - auf den sich viele andere Kollektionen jetzt erst mit voller Wucht stürzen - lässt der Japaner es nun etwas ruhiger angehen. Der Mix von Materialien ist nach wie vor ein wichtiges Stilelement. Die Öko-Bauer und Erzeuger-Markt-Styles, die er noch im Sommer auf grüner Wiese zeigte, haben jetzt allerdings deutlich mehr Schliff bekommen. Cleane Denims, uninaher Mouliné-Strick (bis zu den Strümpfen) und natürlich wieder eine Vielzahl exzellenter Jacken- und Mantel-Styles mit robusten, aber glatteren Oberflächen sind die Highlights. Die Outerwear-Silhouette darf wieder etwas langgezogener sein. Hauptsache sie ist knackig und schlank. Bei den Hosen ist das Hochwasser-Prinzip unerlässlich.