Im Handel wird es immer deutlicher. Die Lust auf Sommerteile kommt. Auch wenn die Temperaturen noch nicht so richtig mitspielen wollen. Der Griff zur Farbe ist beim Kunden schon geübt. Jetzt kommen auch die frühlingshaften Produkte zum Zug.

„Das waren echte Tütenspringer“, sagt Alexandra Denzer von Ebel Sport. Und meint damit Maxiröcke. „In den letzten Tagen haben wir Maxiröcke im Hippie-Stil unglaublich gut verkauft. Auch weil Farbe mit im Spiel war. Nach kurzer Zeit waren wir ausverkauft“, so Denzer. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Nicole Stehr von Keiko in Hamburg. Sie ergänzt: „Wir verkaufen im Moment sehr gut lange Hippie-Röcke aus Baumwolle in Pastell- und Erdtönen, zum Beispiel von Rabens Saloner.“

Magdalena Swolana von Gegenüber in Darmstadt: „Nach den Maxiröcken wird zwar schon oft nachgefragt, aber beim Kauf sind die Kundinnen dann doch verhalten. Dafür ist es momentan noch zu frisch draußen. Im Sortiment haben wir ganz schlichte Modelle in Grau und Weiß von Vero Moda und QS by S.Oliver für 34,95 Euro. Als Styling-Vorschläge hängen wir kurze Leder- und Jeansjacken, Boxy-Sweater oder auch mal eine verspielte Bluse dazu. Hauptsache die Oberteile zum Maxirock sind kurz." So sieht das auch Anna Wisniewska von Donna in Hannover: „Wir haben im Geschäft plissierte Maxiröcke von Hoss in Taupe- und Schlammtönen. Dazu kombinieren die Kundinnen am liebsten kurze T-Shirts oder Boxy-Pullover." Allerdings würden sich an den Maxirock nur die großen Frauen bei Donna heranwagen, fügt Wisniewska hinzu.

Auf den Straßen von Paris, London, Mailand, Kopenhagen und Sydney zeigt sich der Maxirock in den unterschiedlichesten Looks. Mal rockig-schick mit Maxirock aus Spitze zu knackig kurzer Lederjacke kombiniert, mal verspielt zu kurzem Leoblüschen oder sportlich zur Collegejacke und Basecap.