Der Step nach dem Stepp. Die Outerwear erneuert sich. Mit knackigen Jacken-Styles, die sich anschicken, die Sommerdaune abzulösen. Sie alle haben zwei Sachen gemein: Sie sind kurz. Und sie sind Klassiker.

Nummer eins: Die Bomberjacke.
Kein Geheimtipp mehr, aber auf dem besten Wege, aus dem Dasein als Insider-Item hin zur kommerziell relevanten Jackenform zu werden. Die MA-1 von Alpha Industries gibt als absoluter Klassiker die Richtung vor. Progressive Kollektionen haben den Style adaptiert, der Verfremdungs-Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Materialmix, Badges und Drucke, auch jenseits von Camou, erneuern das Bild. Vertikal integrierte Fast Fashion-Anbieter à la Zara haben den Trend schon jetzt stark bewertet und hier große Mengen für kleines Geld im Angebot.

Nummer zwei: Denim.
Die Jeansjacke erlebt ein Revival. Trendige Großstadt-Kids machen es vor. Sie haben vor allem boxy geschnittene Vintage-Styles wieder für sich entdeckt. Stilecht etwas zu groß, mit überschnittener Schulter und umgeschlagener Manschette. Blau, angefranst und ausgeblichen. Das färbt ab. Vor allem progressive Kollektionen geben dem Klassiker ein zeitgemäßes Facelift, das nicht nur für abgeschrammelte Hipster-Looks taugt. Authentische Waschungen, bis hin zu light Grey, verbreitern die Palette. Farbige Aufnäher – wie auch schon bei der Bomberjacke – werden als neue Highlight-Elemente angebracht. Neue Taschen-, Knopf-, Zipper- und Kragenlösungen bereichern das Spiel. Von Westen ganz zu schweigen.

Nummer drei: Leder. Hier spielt schon jetzt richtig Musik. Vor allem das Premium-Genre erzielt mit hochwertigen Modellen von Labels wie Belstaff, Matchless, Giorgio Brato oder Schott NYC und Tigha gute Bons. Insbesondere knackig kurze Biker-Styles stehen übergreifend im Fokus. Vor allem in klassischen, gedeckten Farben. Metall-Zipper, markante Protektoren-Abnäher und authentische Vintage-Effekte sind die ergänzenden Erfolgsfaktoren. Trotz rustikaler Optik schätzen viele männliche Kunden dabei einen soften Griff.