Für die Schuhhändler ist der Messemarathon noch nicht zu Ende: Micam und Mipel laufen parallel in Mailand, danach folgen die ILM in Offenbach und die GDS in Düsseldorf, mit der Moda Made in Italy in München endet der Schuh- und Accessoires-Lauf dann. Welche Taschen- und Schuhtrends man unbedingt im Auge behalten sollte, stellen wir für Sie in den nächsten Wochen zusammen.

Die Hand-Tasche. Im nächsten Herbst/Winter macht sie ihrem Namen alle Ehre. Und lässt sich besonders gerne an die Hand nehmen. Damit das praktikabel ist, zeigt sie wieder mehr Kontur, mehr Stand, „mehr Konfektion“, wie Peter Schwarz, Aigner Co-Head Europe, sagt. Und sie büßt automatisch an Größe ein. Muss sie ja auch, sonst wird es zu schwer in der Hand. Die Zeiten des XXL-Shoppers sind also vorerst vorbei – und wenn große Tasche, dann darf auch sie in der neuen Saison einen verhältnismäßig kleinen Griff haben, um sie elegant am Handgelenk baumelnd oder eben in der Hand haltend zu transportieren.

Marken wie Aigner oder Abro kommt dieser Trend, der der neu interpretierten Eleganz in der Bekleidung folgt, besonders gelegen, gehören die handtauglichen Taschenformen doch von jeher in ihr Repertoire. Doch auch bei Labels, die sich sonst im sportiveren Casual-Bereich bewegen und eher auf Beutelformen und knautschigere Taschen setzen, folgen dieser Entwicklung. So zu beobachten beispielsweise bei Marc O’Polo oder auch FredsBruder, die sich ebenfalls an kastigere Formen wagen.