Noch greifen die Kunden zögerlich zur neuen Herbstware. Frauen sogar zögerlicher als Männer: Während die DOB-Spezialisten laut TW-Testclub ein Minus von 12% hinnehmen mussten, konnten HAKA-Anbieter ein Umsatzplus von 5% erzielen.

Pioneer
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Dabei bleiben Karo-Hemden weiterhin ein Magnet für Männer. Nach den typischen Holzfäller-Looks mit großflächigen Karos sind es im Moment eher fein gewürfelte Dessins. Im progressiven Markt: „Die Herren kaufen gerne kleinkarierte Hemden von Marken wie Folk aus London und Norse Project. Die Favoriten sind Farben wie Rot und Blau“, sagt Daniel Steindorf von Uebervart in Frankfurt. Die Kunden kombinieren dazu ganz klassisch eine gerade geschnittene Jeans oder farbig passende Chinos. Ein ähnliches Bild im breiten Markt: „Wir verkaufen Karo-Hemden zu einer Preislage von 100 und 150 Euro gut, besonders die Hemden von Bogner oder van Laak“, sagt Richard Kundruweit von Kundruweit Mode in Oberstaufen.