Ob Leder, Nylon, Wolle, Funktion, Fashion, Anfangspreislage oder High End – mit Jacken haben wir ein gigantisches Geschäft gemacht“, sagt Thomas Höper, Geschäftsleiter bei Papenbreer in Erfurt. Hier sind es die Jacken in Schwarz und Grau, aber auch mal in Neon oder in Farbe, die laufen. Bei den Damen sind es vor allem körperbetonte, mittellange Daunenjacken. Fire & Ice, Napapirji und Geox sind bei Papenbreer die beliebten Jacken-Marken, bei einer Hauptpreislage von 350 Euro. „Vor drei Wochen hatten wir 25 Grad, dann lag plötzlich Schnee, und das war der Wake-up-Call für die Kundin, sich eine neue Jacke zu kaufen“, sagt Höper.

Woolrich
Woolrich


Auch More Jades in Düsseldorf hat in den letzten Tagen ein sehr gutes Geschäft mit Daunenjacken gemacht: „Der Fashion-Kunde ist durch, der Bedarfskunde kommt jetzt wegen des Wetters.“ Woolrich (rund 700 Euro) und Snowmass (rund 300 Euro) waren die Gewinner. „Die Kundinnen mögen das Kojoten-Fell am Kragen“, sagt Ingo Sliwinski, Einkäufer und stellvertretender Geschäftsführer. Bei More Jades werden Jacken in Schwarz und dezenten Grautönen favorisiert. Aber auch knallige Farben wie Orange, Kobaltblau und Gelb gehen über den Ladentisch. Verkäuferin Ute Adamski von Beckmann & Grösser in Gelsenkirchen: „Dank des Wetters haben Daunenjacken vergangene Woche noch mal angezogen.“ Blau, Braun, Beige, gerne mit Fell, ein wenig dekorativ, figurnah, halblang, mit Funktion, von Moncler (900 Euro), Mabrun (600 Euro) oder Woolrich (700 Euro) – so sieht die Jacke aus, die dort eingetütet wird.