An den Lammfell-Boots aus Down Under scheiden sich seit Saisons die Geister. Als klobig und unförmig, gar als „Ug(g)ly“ sind sie bei Kritikern verschrien. Treue Anhänger wiederum schwärmen von den gemütlichen Tretern, die sich nicht nur als Begleiter zur Skinny, sondern auch zum femininen Spitzenkleidchen oder zur knackigen Jeans-Shorts etabliert haben. Je krasser der Bruch, desto besser. Warme Füße inklusive.

Auch in diesem Herbst sind Uggs bei vielen Händlern eine Bank. Besonders neue Längen und Varianten mit verspielten Details werden stark nachgefragt. „In dieser Saison sind es vor allem die kurzen mit Satin-Schleife an der Rückseite, die sich die Mädels von ihren Eltern oder Großeltern zu Weihnachten wünschen“, berichtet Angela Salzmesser von Erlebe Wigner in Zirndorf. „Aber auch der Klassiker ohne was dran läuft immer noch hervorragend. Es gibt da regelrechte Sammler, die sich Uggs in allen Farben anschaffen.“

Auch bei Marandino Schuhe in Karlsruhe sind es die klassischen Wildleder-Modelle, allen voran in Schwarz und Grau. Gerade frisch eingetroffen sind hier Mini-Uggs als Anhänger für Schlüssel oder Tasche für um die 30 Euro in Chestnut oder mit Pailletten allover – ein totaler Kundenmagnet, „jeder, der reinkommt, hat die Teile in der Hand“.