Unterwegs in den Kreativstuben von Metzingen bis Mönchengladbach. Die Produktspezialisten feilen an den Kollektionen fürs kommende Frühjahr. Im Fokus immer die Fragen: Was war stark, was schwach? Und was heißt das jetzt für die neue Saison? Wo besteht Nachholbedarf? Und das größte Potenzial? Drei Top-Trends, die das Business beflügeln sollen, zeichnen sich schon jetzt ab.

Windsor
Windsor
Summerlights. Die blaue Welle wächst nicht mehr. Klar, Indigo und Co sind eine absolute Bank. Aber die Sortimente brauchen Highlights als Auffrischer. Helle Summer-Neutrals werden dafür hoch gehandelt. Vor allem für die zweite Saisonhälfte werden Sand-, Stein- und Schilftöne mit kühler Aura stark bewertet. Tonige Prints und dreidimensionale Web- oder Strick-Strukturen verleihen auch ultraleicht konstruierten Stoffen Tiefe.

Bugatti
Bugatti
Summerstructures. Uni allein reicht nicht. Das lahmende Basic-Business verschärft diese Erkenntnis. Dezente Oberflächeneffekte sind für die Erneuerung bekannter Standards zwingend erforderlich. Das gilt für sämtliche Produktgruppen. Während Druckhemden bereits erfolgreich etabliert wurden, sind jetzt Baumwoll-Slacks und -Sakkos dran. Dabei gilt: je minimaler, desto kommerzieller. Und: abstrakt schlägt figurativ.

Pierre Cardin
Pierre Cardin
Summersports. Anspannung und Entspannung. Gegensätze verleihen dem großen Feld der Casualwear Spannung. Neue Looks zeigen sich von Work Out-Ideen inspiriert. Softe Jersey-Fabrics und flexible Gym-Styles treffen auf dynamische Activewear-Einflüsse. Mesh-Futter, Tunnelzüge, Velcro-Tapes und Aqua-Zipper machen auch vor Anzügen und Sakkos keinen Halt. Sportlich darf es dadurch aussehen. Noch wichtiger ist jedoch, dass das Komfort-Level steigt.

Lesen Sie darüber hinaus in der TW 23 vom 4. Juni 2015 die Preview zum Frühjahr/Sommer 2016 mit einem ausführlichen Bericht über die Veränderungen im HAKA-Markt und einer tiefen Analyse der wichtigsten Modeströmungen. Die digitale Ausgabe steht bereits am 3. Juni 2015 ab 18 Uhr als Download im iTunes-Store zur Verfügung.