Der Herbst kommt. Und mit ihm die Hoffnung auf eine erfolgreiche Jackensaison. Nach einem durchwachsenen Frühjahrsgeschäft gilt es die Kunden schon frühzeitig mit der richtigen Ware und facettenreichen Bildern zu überzeugen. Hört man sich um, hat das Geschäft mit HAKA-Sportswear schon jetzt mit ordentlichen Abverkäufen begonnen. Neben Übergangsjacken interessierten sich manche Männer sogar schon für winterliche Ware, heißt es. Sowohl modisch informierte, als auch Bedarfskunden seien unterwegs. Wie es aussieht, spielt diesmal auch das Wetter dem Handel in die Karten – und bringt die Sportswear-Umsätze mit reichlich meteorologischem Rückenwind in Fahrt. „Ein Grund für die frühen Abverkäufe ist sicherlich der nasse und kühle Herbsteinbruch nach dem langen Sommer“, glaubt etwa Johann Hildenberg von Reischmann in Ravensburg.

Hoch in der Gunst der Käufer stehen schlank geschnittene Wollmäntel und sportive Daunenjacken mit Details. „Funktionelle Daunenjacken, In-Between-Modelle, für 299 bis 499 Euro von Milestone und Wellensteyn gehören derzeit zu unseren Topsellern“, sagt Hildenberg. „Stark nachgefragt werden vor allem Modelle in Schwarz und Grau mit Kapuze und Fell-Verbrämung.“

Auch bei Crestline in Aschaffenburg und Frankfurt wandern jetzt schon Daunenjacken und wollene Cabans in die Einkaufstüten. „Geht es um Kurzmäntel, interessieren sich die Männer für schmale Typen in Anthrazit und Schwarz von Antony Morato und Baldessarini für 160 bis 499 Euro“, sagt Geschäftsführer Stefan Müller. Bei den Daunenjacken würden häufig solche mit Kapuze angefasst. „Sehr beliebt sind die Styles von Scotch & Soda und Diesel von 179 bis 300 Euro.“

Im Modehaus Stenger in Bad Kreuznach sind vor allem farbige Daunenmodelle für den Übergang gefragt. „Mit Jacken und Westen in Grün, Curry oder Rosttönen von Boss und Camel active sind wir besonders erfolgreich gestartet“, freut sich Geschäftsführer Tim Stenger. „Speziell in der Preisspanne zwischen 170 und 279 Euro.“