Kariert, bunt, gewaschen. Es gibt keinerlei Ermüdungserscheinungen beim Freizeithemd. Hier werden richtig Stückzahlen gemacht, heißt es bei einem Modehaus in Nordhessen. Kaufimpulse geben kleine Details am Kragen, Knopfleiste und Manschette.



„Derzeit verkaufen wir vor allem Modelle von Lucky de Luca sehr gut“, sagt Dirk Weber von Herdt in München. Auch das Phänomen Camp David verschafft sich weiter Raum: „Geschmückte Hemden mit Badges wie Flaggen und Ziffern verkaufen wir weiterhin problemlos“, sagt Madelaine Rollenberg von Behrens&Haltermann in Itzehoe. „Mal sehen, wie lange das noch funktioniert.“ Kleine Details am Hemd sind auch für Dirk Weber von Herdt in München wichtig: „Bei den Sommerhemden etwa sind für mich kleine Details sehr wichtig – am Kragen, der Knopfleiste oder der Manschette. Derzeit verkaufen wir vor allem Modelle von Lucky de Luca sehr gut. Karohemden werden für mich auch im kommenden Frühling und Sommer ein wichtiges Thema sein. Für die jüngeren Kunden in Slim fit-Passformen etwa von Q1."

Neue Ideen für das Freizeithemd wünscht sich Stefan Müller von Crestline Men in Aschaffenburg: „Was die Vororder für den kommenden Frühling und Sommer angeht, wünsche ich mir vor allem mehr Impulse für das Freizeithemd – etwa durch neue verspielte Musterungen oder Paisleys. Zurzeit liefert der Markt fast ausschließlich Karo- und Streifen-Muster. Das macht einkaufsmüde. Man erkennt schon gar nicht mehr, aus welcher Kollektion das Karohemd nun eigentlich kommt. Farbe alleine reicht da als treibende Kraft für den Kauf nicht mehr aus."