Es läuft im Konsum-Markt: Während das mittlere und das hohe Genre in der vergangenen Woche zwar auch ein kleines Plus erwirtschafteten, konnten die Händler mit konsumigem Sortiment überdurchschnittlich zulegen. Sie steigerten laut TW-Testclub ihre Umsätze um 20%. Woran lag's?

Der offensichtlichste Grund: Die Kunden haben Lust auf die neuen Modethemen. Metallic-Röhren, Blusen in Knallfarben, Chinos in Eiscreme-Tönen, Kleider im Colorblock, Accessoires in Neon, Shirts mit Schmetterlingsdruck. Man könnte die Liste endlos fortsetzen. Allen gemein: Es sind vor allem die auffälligen, erkennbar neuen Dinge, die die Kunden zurzeit anziehen. Trendteile.

Bershka
Bershka
Spielteile eben. Und dafür sind Kunden in der Regel nicht bereit, ein Vermögen auszugeben. Eine Chino in Giftgrün? Gerne, aber dann eher von Vero Moda für 39 Euro. Oder gleich eine von H&M. Neon? Super Trend, aber da reicht vielen Männern ein schmaler Gürtel und Frauen ein kleines Bändchen für 9 Euro. VK, versteht sich. Für viele Händler ergibt sich daraus auch die Marschrichtung für nächste Saison: Neon? Farbe? Metallics? Ja, alle Themen bleiben wichtig, werden aber nicht zu teuer geordert.