Die Hose, der Star. Seit Jahren. Jetzt setzt sie neue Signale. In der Silhouette. Während vielerorts Culottes und Mom’s Jeans vorsichtig angetestet werden, ist die Joggpants gesetzt. „Joggpants werden von den Kundinnen immer besser angenommen“, heißt es aus einem Modehaus in Nordrhein-Westfalen. Ob Modelle von Mac um 129 Euro oder Marc O’Polo Pure bis 300 Euro, wie bei Palm in Heilbronn: Joggpants wandern genreübergreifend in die Tüten der Kundinnen. Aber: Nach gemütlicher Homewear darf sie nicht aussehen. Ein weicher, seidiger Griff und fließende Qualitäten sind wichtig. „Ein dunkelblaues Modell mit Tunnelzug etwa von Marc Cain aus leicht glänzendem, changierendem Obermaterial verkaufen wir sehr gut“, berichtet Maria Tricarico, Geschäftsführerin von Mode Mary Lou in Fürth. Auch mit Modellen von Drykorn in Schwarz oder gemustert in Schwarz/Grau/Beige um 139 Euro macht sie gute Bons.

Ausschlaggebend für den Kauf ist meist das richtige Styling, die richtige Beratung. In Kombination mit cleaner Bluse, leicht tailliert und mit kleinem Kragen, greifen die Kundinnen besonders gerne zu. „Vorne locker in die Hose gesteckt, hinten überhängend. Dazu eine kurze knackige Lederjacke oder einen Blazer – so trägt die moderne, informierte Kundin den Look“, sagt Tricarico. Auch der richtige Schuh sei maßgeblich, um dem Outfit den richtigen Dreh zu geben. Sportiv, lässig, elegant – viel ist möglich, vom hohen Sneaker über die kleine Stiefelette bis zum High Heel.