Über alle Erwartungen verzeichnen wir einen erfolgreichen Saisonstart”, sagt Stefan Asbrand-Eickhoff. Aber nicht nur auf der Düsseldorfer Königsallee ist das Geschäft mit Frühjahrsmode in vollem Gange. Die Stimmung in der Bel Etage ist unisono gut, vor allem in Hinblick auf die Accessoires-Themen. „Taschen bleiben das Lieblingsaccessoires der Frauen“, sagt Susanne Sagmeister von Sagmeister in Bregenz. „Besonders schön sind die Modelle von Prada, Miu Miu, Chloé, Gucci und Céline.“ Der Hype um die Céline-Taschen, das berichtet das Gros der Luxushändler, geht in die nächste Runde – angeführt von den Modellen Luggage und Trapez, für die es auch in dieser Saison wieder Wartelisten gibt. Parallel gewinnen neue Formen an Gewicht: „Die Box Bag von Céline in medium für 2390 Euro bzw. in large für 2900 Euro verkauft sich sehr gut“, berichtet Marion Heinrich von Marion Heinrich, München. Neben Céline gehören vor allem die Taschen von Chloé zu den Favoriten auf der Fläche.

Dabei gilt für alle Accessoires: Highlights sind Pflicht. Sie dürfen auch gerne plakativ schmücken, so wie die Accessoires von Gucci, insbesondere Schuhe und Gürtel, die nicht nur bei Donna in Karlsruhe zu den Verkaufsrennern zählen. Bei Unger in Hamburg sind es vor allem Accessoires von Dior, die sehr gut ankommen. Und auch bei den Schuhen geht es um das Besondere. „Schwarze Cowboy-Boots von Chloé, mit goldfarbenem Nietenbesatz für rund 900 Euro gehören zu den Topsellern“, sagt Marion Heinrich. Weniger rockig, dafür easy in der Kombination, punktet auch der Ballerina: „Ballerinen funktionieren aktuell über Farbe sehr gut“, so Sagmeister. „Gefragt ist auch der Sling-Pumps mit leichtem Absatz.“ Die Lust auf Luxus-Accessoires ist ungebrochen. Auch preislich sind keine Grenzen nach oben gesetzt. So ist bei Marion Heinrich bereits die eine oder andere Krokotasche über die Ladentheke gegangen, etwa von Céline oder Tom Ford für rund 30.000 Euro.