Was ist eine Long-Weste? Was sind Laser-Cuts? Wie sieht O-Shape aus? Und wie war doch gleich der Fachausdruck für Falten in Textilien? Immer mehr Kunden hantieren wie selbstverständlich mit Fachausdrücken. Das erwarten sie auch von ihrem Gegenüber beim Verkaufsgespräch. Das Lexikon entschlüsselt die wichtigsten Schlagworte der Saison:



Cropped Tops: (engl. cropped = abgeschnitten); die Shirts, die in den 80ern und 90ern angesagt waren, erleben nun ihr Revival. Die Tops enden ein Stück unter der Brust und geben somit den Blick auf den Bauch frei.

Jogging Pants:
Die lässige Baumwollhose, die ursprünglich nur zum Sport getragen wurde, ist mittlerweile absolut alltagstauglich. Es gibt sie in kuscheligem Jersey, aber auch in Seide oder Leder. Um den Look aufzubrezeln, wird die Jogginghose z.B. zur Spitzenbluse, zum Glitzer-Sweat oder zur Lederjacke kombiniert.

Laser Cut :
Ein- oder Ausschnitte in Tops, Blusen und Kleidern. Die Löcher, auch Cut-outs genannt, entstehen durch einen Laserstrahl, der den Stoff schneidet und klein- wie großflächige Lochmuster schneiden kann. Die Schnittkanten werden während des Schneidervorgangs durch Verschmelzen geschlossen.

Long-Weste:
Lange, ärmellose Jacke, die in der DOB als Blazer-Ersatz dient und sowohl zur schmalen Hose als auch zum Rock getragen wird. Die modische Long-Weste weist meist konfektionierte Elemente wie etwa das Revers auf. Sie kann sogar bis in die Kniekehlen reichen und ist meist aus festerem Material.

Mesh:
Luftdurchlässiges Netzgewebe, das bereits in den 80ern große Erfolge feierte. Nun kehren Mesh-Styles als dezentes Mikrogitter, dekoratives Element oder Patches zurück - nicht nur in der Activewear, sondern auch im kommerziellen Genre.

O-Shape: Momentan gibt es viele Mäntel, Pullover und Shirts in dieser O-förmigen Silhouette. Die Schulterpartie ist leicht überschnitten, die voluminöse Mitte hüllt den Körper ein, bevor der Stoff am Saum eng zuläuft.

Plissee: (franz. = gefaltet); besonders bei Röcken liegen die durch Thermofixierung, Gewebebindung oder Nähte gelegten Falten im Trend.

Resort Collection:
(engl. resort = der Ferienort ); eine Zwischen- oder Pre-Collection mit Ready-to-Wear-Teilen, die von vielen großen Designern (u.a. Prada, Gucci) angeboten wird. Ursprünglich für wohlhabende Kunden gedacht, die während der Wintermonate Urlaub im Süden machen. Daher wird sie auch oft als „ Cruise Collection“ oder „ Travel Collection“ bezeichnet.

Scuba-Qualität:
Kommt ursprünglich aus dem Tauchsport und ist auch als Neopren bekannt. Es wird aus synthetischem Kautschuk hergestellt und hat aufgrund seiner innovativen Materialstruktur gute wärmeisolierende Eigenschaften. Diese Qualität kommt aktuell vor allem bei Tops und Röcken zum Einsatz.

Skinny Boyfriend:
Schmale, aber lässige Jeans-Passform in der DOB, die sich aus der Skinny-Silhouette und der Boyfriend-Form zusammensetzt. War vor ein paar Saisons noch die richtige Boyfriend-Hose Trend, die sehr weit und lässig geschnitten war, kommt die Form nun gemäßigter daher und wirkt nur noch etwas zu groß und nicht komplett oversized. Vor allem an Po, Oberschenkel und Hüfte ein wenig weiter geschnitten, danach läuft sie schmal nach unten zusammen.

Tellerrock:
Weit schwingender Rock, der aus einem kreisrunden Stück Stoff geschnitten wird. Ob kurz, midi oder knöchellang, Tellerröcke gehören momentan zu den absoluten Must-haves.

Tuxedo:
In den USA die übliche Bezeichnung für einen Smoking. Auch Dinnerjacket genannt. Der klassische einreihige Tuxedo hat nur einen Schließknopf und ein Revers aus Seidensatin. Der Begriff wird sowohl in der HAKA als auch in der DOB gebraucht.

Vichy:
Textilmuster aus verschiedenfarbigen, sich gekreuzt überlagernden Farbstreifen. Sehr verbreitet ist das Vichy-Karo – auch Bauernkaro genannt – ein kariertes Muster mit kleinen weißen, halbgefärbten und an den Schnittstellen durchgefärbten Quadraten.