Der Markt der Denim-Stoffe profitiert von Superstretch und Co. Doch auch andere Faktoren werden wichtiger. Das zeigt die aktuelle TW-Studie zum Markt der Denim-Stoffe. Vor allem das Thema Nachhaltigkeit erklimmt langsam aber kontinuierlich die Relevanz-Listen der Produktmanager, Designer und Stoffeinkäufer. Waren im Jahr 2015 noch gerade einmal 26% der in der damaligen TW-Studie Befragten der Meinung, dass Recycled Denim für das Jeans-Geschäft wichtiger wird, ist dieser Wert zwei Jahre später deutlich gestiegen: 51% der Befragten sind jetzt der Meinung, dass Jeans-Stoffe, die aus wiederverwerteter Baumwolle hergestellt sind, den Markt stärker prägen werden.

„Recycled Denim ist für uns ein wichtiges Thema″



Einige der Befragten sind der Meinung, dass sich über nachhaltig gefertigte Jeans auch höhere Preise am Markt durchsetzen lassen: Zwar nicht der Großteil, aber immerhin ein steigender Wert. Waren es vor zwei Jahren noch 26%, sind jetzt 36% davon überzeugt.

Insgesamt behauptet ein Großteil der Studienteilnehmer von sich, ohnehin bereits stark auf sozialverträgliche Herstellungsbedingungen und umweltschonende Produktionsverfahren zu achten. 83% stimmen der Aussage zu: „Wir achten bei der Auswahl der Denim-Stoffe soweit möglich auch auf eine sozialverträgliche Produktion und Nachhaltigkeit.″ Einige Weber konnten sich in den vergangenen Saisons stärker als andere auf diesem Gebiet profilieren. Die meisten der befragten Stoff-Einkäufer nennen auf das Statement „Ist engagiert in puncto Nachhaltigkeit″ den italiensichen Denim-Spezialisten Candiani. Mit einigem Abstand folgen in den Top Five die Hersteller ItalDenim (ebenfalls Italien), Tejidos Royo (Spanien), Orta Anadolu und Calik Denim (beide Türkei).


Die komplette TW-Studie Denim Fabrics lesen Sie in der kommenden Ausgabe der TextilWirtschaft, am Mittwoch, 24. Mai ab 18 Uhr im iTunes-Store sowie am Donnerstag, 25. Mai in der gedruckten Version der TextilWirtschaft.