Denim ist auf dem Vormarsch. Auch in den Sortimenten der gehobenen Männermode. Am Horizont der Männermode zeigt sich insbesondere bei den Contemporary Fashion-Sortimenten ein sehr maskulines Bild. Hier hat Denim gute Karten. Die Kunden sind bereit, auch mal etwas mehr zu zahlen, wenn das Teil richtig sitzt. DSquared² ist ein Name, der häufig genannt wird. Dann auch in dem typischen DSquared²-Look: etwas destroyed und immer ein wenig lauter.

„Generell geht es aber eigentlich eher in eine cleanere Richtung", sagt Onur Canbaz von Harders Men in Duisburg. Für diese Richtung steht zum Beispiel Nudie oder aber auch Seven for all mankind. Bei Werkhaus in Hamburg war Coated Denim in dieser Saison "der Überflieger", sagt Thomas Juul Hansen. „Destroyed, aber ohne Löcher", so beschreibt Rasmus Breinhild-Olsen von Soeren in Hagen den bestverkauften Denim-Look. „Bei uns muss Denim Sakko-tauglich sein." Dondup sei hier ein guter Name.

In der TW 20 vom 16. Mai 2013 beleuchtet die große TW-Studie "Contemporary Fashion Men" das Segment en detail: Status quo, Topseller und Potenziale. Stilwelten, Preise und Marken. Die digitale Ausgabe steht bereits am 15. Mai 2013 ab 22 Uhr als Download im iTunes-Store zur Verfügung.