„Wir werden wieder Daunenjacken ordern, aber auch andere Optiken ausprobieren. Tendenziell orientieren wir uns an schlankeren Modellen mit leichter Steppung. Die Schnitte werden kurz bis mittellang sein. An Marken haben wir Peuterey, Belstaff, Duvetica ins Auge gefasst, aber ganz sicher ist das noch nicht. Vielleicht werden wir auch ganz neue Marken ins Sortiment aufnehmen. Von den Farben her bieten sich dunkle Modelle an. Alternativen wie Wollmantel stehen nicht so hoch im Kurs, aber wir beobachten jetzt bereits, das kurze, italienische Wollmäntel die figurbetont sind gut laufen."
Ina Eusterhus, Eusterhus, Gütersloh





„Winterjacken laufen schwierig im mittleren Preissegment. Wir werden ein kleineres Volumen für den Winter ordern. Marken wie Belstaff, Khujo, Bogner, Wellensteyn liefen letztes Jahr schon richtig gut. Die werden wieder geordert. Von den Farben her wird es dunkel: Schwarz, Dunkelblau, Dunkelbraun, aber auch verstärkt Shiny Optiken. Lederjacken, zum Beispiel von Adico, sehen wir als Alternative. Blazermantel und Wollemäntel jedoch nicht. Der Schnitt wird  definitiv kurz sein. Die Performance bei kurzen Jacken war klasse. Allgemein sehe ich dem Jackenmarkt nicht pessimistisch entgegen.“
Walter Schmidt-Gronenberg, Modehaus Halbach, Bad Homburg





„Es wird dieses Mal eine sehr anspruchsvolle Order. Das ist klar. Gespannt bin ich vor allem wie es mit dem Thema Jacke weitergeht. Bei der Wolldaune erwarte ich mir auch mal andere Farben als Grau und Beige. Auch beim knieumspielenden Woll-Mantel sehe ich noch eine Menge Potenzial, denn die Männer wollen ja nicht nur immer im Parka rumrennen. Dabei darf der Mantel aber nie zu klassisch sein. Viele kleine Details, Double Face-Optiken und ein cooler Schnitt machen hier den Unterschied."
Stephan Schlösser, Schlösser in Hannover





„Vor allem bei den Jacken halte ich Ausschau nach guten Lieferanten, weil ich Bedenken habe, ob die altbekannten und bisher sehr erfolgreichen Labels sich auch weiterhin so gut verkaufen. Das viel besprochene Thema Wolle hat sich hier nicht so gut verkauft. Ich setze daher neben den technischen Qualitäten auch auf kernige Baumwolle als Alternative.“
Ottmar Zwicker, Zwicker in Konstanz





„Wofür wir den Blick noch einmal schärfen werden, ist die Outerwear. Hier hat uns die abgelaufene Saison gezeigt, dass die Produkte einfach anmachen müssen. Wir haben zum Beispiel ein sehr aufwendiges Modell von Museum aus gekochter Wolle mit Fuchskragen, Preispunkt 799,- Euro, sehr gut verkauft. Nicht die Riesenmengen, aber es lief. Da hat das Produkt so überzeugt, dass auch der Preis zweitrangig war.“
Hartmut Lunau, Lunau, Münster





„Letztlich lief von allem ein bisschen, daher fehlt eine eindeutige Weichenstellung für die bevorstehende Order. Im Outdoorbereich waren Parkatypen und längere Jacken gut: gewachste, beschichtete, kernige Männerthemen bis hin zu Lammfell. Ich werde hier weiter nach stumpfen, kernigen Qualitäten mit Pattina und besonderer Veredlung Ausschau halten. Ich hatte mich an coolen Mänteln und Trenchs versucht, sie landeten leider nicht in der Tüte.
Philipp Zimmermann, Zimmermann in Bielefeld





„Wir werden weiterhin Dauenenjacken ordern. Leichte und dickere Daune. Zum Winter hin werden dunkle Töne im Jackenbereich dominieren, vor allem dunkelblau. Der Parka wird immer mitgeordert, auch einen klassischen Wollmantel nehmen wir ins Sortiment, da aber nur wenige Stücke. Die Schnitte müssen kürzer und figurbetont sein, nicht aufgeplustert. Ein gutes Preissegement liegt zwischen 450 bis 480 Euro. Bei über 1000 Euro wird es eher schwierig. Als Alternative zur Jacke sehen wir Lammfellmäntel."
Michael Hechler, Hechler&Nickel, Darmstadt





„Wenn Daunenjacken, dann gehen sie mit Pelz. Sie müssen ausgefallen sein. Die perfekte Daunenjacke ist leicht antailliert, aber ohne Gürtel. An Schwarz kommt man nicht vorbei, aber auch Braun und Blau werden stark. Ich werde auch mal Rot ordern, als Eyecatcher. In kleiner Stückzahl für spezielle Kunden. Alternativ werde ich gefütterte Baumwolljacken und Jacken mit Innenfell ordern. Alles was neu ist, hat eine Chance beim Kunden, alles, was sich abhebt."
Stefan Wehner, Campo,  Fulda/Würzburg