Große Sache. Der Schal macht sich in der Menswear breit. Riesige Tücher und Plaids gehören für trendige Männer zum Outfit der Stunde. Die internationalen Designer haben es vorgemacht. jetzt, in der Realität, auf der Fläche, in Verkaufsgesprächen kommt es auf das Styling an. Die fünf Schal-Regeln:

1. Schal statt Schälchen. Der winterliche Halswärmer ist zurück auf dem Mode-Parkett. Und zwar vor allem in großen Ausprägungen. Länger, breiter, besser ist die Faustregel. The bigger the better das Credo. Das dünne Discotuch ist trendmäßig passé.

2. Riesig muss auch der Rapport sein. Mehr Meter erfordern mehr Mut bei der Mustergröße. Satte Blockstreifen und Mega-Karos geben die Richtung moderner Modelle vor.

3. Hoher Flauschfaktor. Tiefe Strukturen bis hin zu haarigen Qualitäten sind erste Wahl im Winter. Aalglatte Seidentücher nicht einmal mehr etwas für die Opernpremiere oder den Kinoabend mit James Bond.

4. Schlichtes Styling mit Schlaufenverbot. Komplizierte Knoten und detailliertes Drapieren sind nicht gefragt. Fürs Styling gilt stattdessen das Prinzip Simplizität. Ein paar Mal um den Hals binden oder auch nur locker um den Nacken legen – so wird es zeitgemäß und das Schal-Styling wirkt nicht zu ausgedacht.

5. Farbe geht voran. Während sich das Gros der trendigen Menswear im farblichen Winterschlaf befindet, kommt über Accessoires wieder mehr Facettenreichtum an den Mann. Tiefe Rot- und Blautöne sind die sichere Bank. Blasse Nuancen für bleiche Wintergesichter ein schönes Wagnis.