Die Hipster von heute kennen es wahrscheinlich noch aus dem Kleiderschrank ihrer Mutter: Das Schlauchkleid. Der Saum irgendwo zwischen der oberen Wade und dem Knöchel. Das war Ende der 80er. Heute, über 20 Jahre später, ist das Schlauchkleid zurück. Der Unterschied zu den Modellen von früher ist dabei oft geringfügig. Copy. Paste. Nach Schulterpolstern, Leggings und Neonfarben war es zugegeben nur eine Frage der Zeit bis das Teil von den Kreativen wieder aufgegriffen wurde. Und sich erneut einen Platz in den Herzen modebewusster Hipster erkämpfen würde. Nun jedoch der Hipster 2.0.

Wer „Second Hand“ nicht mag, kann es auch neu kaufen, bei Urban Outfitters, bei H&M oder bei Asos. Natürlich gibt es mittlerweile viele neue Varianten. Mit Transparenz. Mit Reißverschlüssen als Dekoration. Oder Cut-Outs. Auch Muster sind erlaubt, ob Leo, Ringel oder Flower-Power.

Es will gut gestylt sein, das neue It-Kleid. Gerade die lässigen, T-Shirt-ähnlichen Varianten kann man schnell mit einem Nachthemd verwechseln. Aber auf Blogs gibt es schon zahlreiche Vorbilder, die zeigen, wie das Schlauchkleid gut kombiniert wird. Wer trotzdem noch unsicher ist, kann ja Mutti fragen. Die hat vielleicht sogar noch etwas Passendes im Schrank.

Aktuelle Streetlooks zeigen die Favoriten der Frauen: Noch trauen sich weniger an das bodenlange Schlauchkleid und greifen zu kniebedeckenden Modellen. Beliebt sind auch Schlauch-Röcke, die man leichter kombinieren und mit einem Basic-Shirt aufbrechen kann. Ganz junge Mädchen tragen am liebsten kurze Tube-Dresses. Sie wollen richtig Figur zeigen.