Lagen über Lagen prägen das modische Bild. Steppjacken und Westen werden munter zu Shirts und Sweats kombiniert. So lange, bis der Style stimmt und die Wärmeleistung auch. Das eine Produkt, das selbst bei zweistelligen Minusgraden warm hält, sucht heute kaum noch jemand.

Lang und lässig zeigt sich in dieser Welt ein Style-Treiber, der völlig konträr zum Hype rund um Hightech und Funktion in der Outerwear steht. Der Mantel. Er rückt immer öfter in den Vordergrund. Mal als softe Luxus-Variante aus fließendem Jersey. Mal als abgeräumte Urbanwear-Ergänzung in Form von cleanen, übergroßen Raglan-Styles.



Auch Military- Elemente bekommen durch das Coat-Comeback wieder stärkeren Zuspruch. Und das auch beim Dauerbrenner Leichtdaune, der dringend einer Erneuerung bedarf. Über einen Schuss mehr Rustikalität und Roughness lassen sich starke Storys spielen. Dem Verkauf wird es nützen. Die wichtigsten Looks:

Marc O'Polo
Big Coat. Mit Revers und doppelter Knopfreihe legen satte Mäntel einen starken Auftritt hin. Ideal zu Looks, die ohne Sakko auskommen.

Gant Rugger
Sport. Scharf geschnitten und gepatcht. Material- und Farbmix-Styles verpassen cleanen Jacken Drive.

G-Lab
Schliff. Utility geht auch urban. Zum Beispiel über cleane Modelle, die satte Fabrics mit Lasercuts vereinen.

Moncler
Styling. Auf die Details kommt es an. Geometrisches steht für Hipster-Attitüde, softer Teddy für Heritage.

Ecoalf
Stepp. Wichtige Watte. Nicht nur für ultrawarme Jacken, sondern auch für Hybride aus Sweat und Nylon.