Achtzehn angehende Designer. Acht Unternehmen. Zum 15. Mal trifft sich kreatives Denken mit technischem Know-how im thüringischen Apolda. Der Strick- und Textil-Workshop, den die Stadt, der Kreis Weimarer Land und die Wirtschaftsförder-Vereinigung im Rahmen des Apolda European Design Award durchführen, hat „deutschlandweites Alleinstellungsmerkmal“, betont Projektleiter und Vorsitzender der AG Design Hans Jürgen Giese.

Vom Entwurf bis zur Kollektion – (fast) alles wird in regionalen Betrieben gefertigt. Eine Woche Arbeitpraxis, am Ende die Präsentation in Form einer Modenschau. Das stößt auf große Resonanz bei den teilnehmenden Designschulen aus Trier und Berlin-Weißensee ebenso wie bei der Esmod Paris und der Kolding School of Design in Dänemark. Aber auch die Betriebe profitieren von den Design-Ideen: ob Friesennerz in Kombination mit fransigem Strick von Jennifer Sauer (Trier), ob doppellagig gestrickte Röcke von Amanda Karoline Jexen (Kolding), avantgardistische Stoff-Leder-Outfits von Carine Kuntz (Berlin-Weißensee) oder Volumenstrick mit 3D-Effekten von Kateline Amedro (Esmod Paris). Zukunftsperspektiven made in Apolda.

Teilnehmende Betriebe: SL Moden, Kaseee Design & Art, Leder Atelier Apolda, Strickchic, Anke Hammer StrickArt, Riedel Strickmoden, Strickatelier Landgraf, Kressmann-Strick.