Freier, spielerischer und einzelteiliger denn je. Die DOB setzt zum Herbst 2014 auf Statement-Teile, die ausdrucksstarke, individuelle Kombinationen möglich machen. Das dekorierte Sweat ist so ein Teil, der boxy Pulli ebenfalls. Strick ist ohnehin eine unverzichtbare Ingredienz dieses Looks. So gewinnen auch Long-Cardigans und offene Strickteile wieder mehr an Bedeutung.

Lässige Überwürfe, lose Überzieher, grob, weich, warm und haarig. Am liebsten mit Mohair-Beimischung, mit starker Struktur, in Mouliné-Optik oder mit Glitzer-Effekt. Graumelange als starkes Fundament. Daneben Camel und Offwhite. Echte Wohlfühlhüllen, die sich zum Blazer-Ersatz entwickeln können.

So spielt Strick zum Herbst 2014 in vielen Kollektionen eine Hauptrolle, lange Strickmäntel werden als Key-Pieces propagiert: CP29 beispielsweise zeigt ihn als bodenlangen, offenen Grobstrickmantel aus Baby-Alpaka/Merino. Esisto macht ihn lässig, offen, mit leichtem O-Shape. Iris von Arnim zeigt Mäntel im Strukturmix. „Wichtig im kommenden Herbst sind Strickmäntel aus besonderen Garnen mit konfektioniertem Finishing. Dadurch bekommt Strick Outdoor-Charakter und kann im Herbst auch als Mantel für kalte Tage getragen werden“, sagt Pierre Uehlinger von Repeat. Auch bei Maerz Muenchen gehört er zu den Must-haves, komfortabel aus Milano Rib, in Blau und Naturfarben. Olsen zeigt ihn mit Karos.

Auch lange Strickjacken bekommen wieder eine neue Gewichtung. Daniel Gottesdiener, Oui: „Strickjacken werden jetzt zum Mantel oder Jackenersatz. Die Formen werden wieder länger. O-Shape bleibt wichtig. Hier spielt vor allem das Thema Cocooning eine wichtige Rolle. Luxuriös in Volumen und Material wird durch Strickjacken/Mäntel eine relaxte Silhouette geschaffen, die mühelos, ungezwungen umspielend und unangestrengt wirkt.“

Einen ausführlichen Trendbericht Masche H/W 2014 finden Sie in der TW 2 vom 9. Januar 2014. Die digitale Ausgabe steht bereits am 8. Januar 2014 ab 18 Uhr als Download im iTunes-Store zur Verfügung.