Taschen haben sich jenseits des It-Bag-Hypes als wichtiger Umsatzbringer etabliert. Für alle Sparten des Handels. Ein aktuelles Beispiel, stellvertretend für viele: „Taschen funktionieren wirklich sehr gut, wir verzeichnen zurzeit ein zweistelliges Plus“, sagt Helen Bittner, Senior Buyer Ladies Fashion & Lederwaren für die Karstadt-Premiumhäuser KaDeWe, Alsterhaus und Oberpollinger. Dass dem so ist, dürfte der Tatsache geschuldet sein, dass der Taschenverkauf abgekoppelt von branchensensiblen Einflüssen funktioniert. „Während eine rückläufige Entwicklung bei Schuhen häufig am Wetter festzumachen ist, bleibt der Verkauf von Taschen wetterunabhängig“, erklärt Reinhard Sander von Horstmann+Sander in Hannover.

Auch für die nächste Orderrunde stehen alle Vorzeichen gut:. „Da wir in dieser Saison ein leichtes Plus gemacht haben, gehen wir mindestens auf gleichbleibendem Niveau in die nächste Order. Ich könnte mir sogar vorstellen, ein Plus zwischen drei und fünf Prozent zu planen“, sagt Manuela Koran von Garhammer. Ähnlich plant Silke Theuer von Engelhorn die nächste Orderrunde: „Da wir von Jahr zu Jahr mit Taschen ein Plus machen, werden wir unser Budget in diesem Segment ganz sicher nicht zurückfahren. Mehr noch. Bei Marken wie Prada erhöhen wir freiwillig.“

In der TW 22, die heute, am 31. Mai 2012, erscheint, beleuchtet die große TW-Studie Fashion Bags 2012 das umsatzstarke Segment en detail: Status quo, Topseller und Potenziale. Stilwelten, Preise und Marken.