Die Auswahl an Röcken ist momentan größer denn je: Die Anbieter spielen mit den unterschiedlichsten Materialien, Längen, Formen. Besonders die Vertikalen zeigen den Rock aktuell in all seinen Facetten: vom kurzen, ausgestellten Neopren-Rock über den knielangen Pencilskirt aus Leder bis zum glockigen Midi-Rock. Was die Frauen am Rock reizt, ist vor allem, die Tatsache, dass er vielseitig einsetzbar ist. Und die Herausforderung, ihn unterschiedlich zu stylen, neue Looks zu kreieren, Stilbrüche zu erzeugen. Zum edlen Kaschmir-Pulli und High Heels wirkt der Rock schließlich ganz anders als zu Lederjacke und Herrenschnürer.

Vor allem im modisch-progressiven Bereich ist der Rock momentan ein echter Topseller und sorgt für gute Umsätze. Doch welche Röcke verkaufen sich zurzeit am besten? „Gesucht werden Röcke, die alltagstauglich und gut tragbar, aber auch modisch sind“, heißt es bei Greta&Luis in Berlin. „Unsere Kundinnen fragen zurzeit vor allem nach ausgestellten und tulpenförmigen Silhouetten, entweder in einer jungen, kurzen Länge und Sitz in der Taille oder als erwachsenere Variante in Knielänge“, so Dagmar Wildhack. Bei Greta&Luis sind es besonders die Modelle von Drykorn, French Connection, Mads Norgaard und Humanoid, die gut funktionieren.

Auch bei Hayashi in Frankfurt laufen nach wie vor kurze, weit schwingende Tellerröcke sowie Röcke in Midi-Länge aus fließenden Materialien. Dazu kombiniere die Kundin am liebsten Sweater aus Neopren oder boxy Strick und hohe Schuhe, die den puppigen Look unterstreichen, so Inhaberin Kerstin Görling. „Wir beobachten allerdings auch, dass die Silhouette beim Rock wieder etwas schärfer wird. Kurze Taillen-Röcke in A-Linie aus Neopren von MSGM oder Kenzo verkaufen wir bereits gut.“