Leichte Sandalen und duftige Kleider gehörten ob des nicht enden wollenden Regens auch in der vergangenen Woche nicht unbedingt zu den Lieblings-Shopping-Themen der Kundinnen. Wenn schon mit Bekleidung und Schuhen der Sommer bis dato nicht richtig eingeläutet werden konnte, dann doch aber wenigstens mit filigranem Schmuck. „Alle zarten Sachen, die Sommerklassiker also, verkaufen wir im Moment am allerbesten", bestätigt Florian Köhler von Styleserver in Berlin. Das seien die filigranen Armbänder von TomShot um 34 Euro VK, gerne auch mit der Möwe, dem Evergreen-Motiv des Berliner Labels, genauso wie die Ketten mit Lasercut-Anhänger von David Aubrey, 69 bis 145 Euro VK, oder die zarten Echtgold-Ketten von Ginette NY, mit VKs zwischen 244,90 und 389,90 Euro deutlich teurer.

Rasch über den Ladentisch geht zudem alles Feine, was außerdem farbenfroh ist. „Wie geschnitten Brot laufen bei uns derzeit feine Armbändchen in Gold und Silber, die jeweils ein Symbol wie Rose, Engel oder Stern oder aber eingearbeitete Neon- oder Pastelldetails mitbringen", sagt Franziska Müller von Maingold in Würzburg. Weil diese Schmücker mit VKs von fünf bis 15 Euro recht preisaggressiv sind, werden gerne mehrere gekauft. „Alternativ nimmt sich die Kundin ein einziges Armband von Hipanema für 45 bis 99 Euro VK, das aber den Anschein erweckt, sie würde viele verschiedene bunte Bändchen tragen", so Müller weiter.