Sobald die Temperaturen in den einstelligen Bereich rutschen, möchten Frauen sie an ihren Füßen nicht mehr missen: die Lammfell-Boots von Ugg Australia. „Wir konnten zum Glück nachordern, haben aber immer noch nicht genug", sagt Regine Bauer von Görtz in Hamburg. „Ugg-Boots fliegen regelrecht aus den Läden", bestätigt man auch bei Leiser in Augsburg. Mit VKs zwischen 180 und 250 Euro bescheren sie dem Handel gute Bons – und gehören zu den wenigen Produkten, die so gut wie nie oder sehr spät in den Sale gehen. Erst recht nicht in den klassischen Farben Schwarz, Chestnut und Grau, die am häufigsten verkauft werden.

Als stärkste Modelle nennen Einkäufer unisono den "Bailey Button" mit Knopf an der Seite sowie den "Classic short" oder "Classic mini". „Manche Kundinnen fragen gezielt nach dem Bailey Button Bling", berichtet Ausrine Gudaityte von Stand by Lindner in Dortmund. Das Modell ist mit einem großen Schmuckstein an der Seite verziert. Bei Style the Brandstore in Köln laufen auch die neuen Varianten mit Schleifen.

Die Alternative zu Ugg-Boots? „Danach suchen wir erst gar nicht", heißt es bei Leiser weiter. „Uggs sind ein Phänomen. Die Boots mit Lammfell von Shabbies Amsterdam sind preislich zwar vergleichbar und haben sogar eine robustere Sohle, allerdings verkaufen wir sie nicht in vergleichbarem Umfang“, erklärt Raphael Pellegrini von Pellegrini in Mannheim. Alle wollen das Orginal, die vielen Kopien haben die Aura der Marke nicht zerstört. Und dass Ugg die Preise um 10 bis 20 Euro gesenkt hat, trägt sicherlich auch maßgeblich zum anhaltenden Erfolg bei.