Das Trend-Motto der Messe: House of Games. Spielen mit Deko, mit Stilen und Epochen. Keine Angst vorm Mixen, vor Kitsch und vor dem, was andere sagen. Sicher, da sieht man noch viel skandinavische Ästhetik, schlichte, von den 50/60ern inspirierte Formen, viel Holz und immer noch Grün-Pflanzen als Deko-Element.

Maison & Objet: Top-Thema House of Games



Doch der – kommerzielle – Trend der vergangenen Jahre macht neuen verspielten, barocken und surrealen Inspirationen à la Christian Lacroix oder Toiletpaper Platz. Altes wird neu interpretiert. Der Louis XVI-Sessel,  grellgelb gestrichen oder mit einem verrückt bedruckten Stoff bezogen. Der Teppich mit Lippenstiften-Motiv (Seletti), der sich nicht ernst nimmt. Aufblasbare Sitzmöbel in grellen Farben (Fatboy). Ein Must-Have sind Tapeten, mal mit grafischen (Bauhaus-)Mustern, mal barock und witzig bedruckt.

Bling Bling kehrt zurück: Mit Gold- und Metallic-Glanz, zu sehen bei Leuchten oder auch Tisch-Deko. Mit viel echtem Fell – etwa auf Schemel gezogen, die sich nicht nur für das Chalet in Sankt Moritz eignen. Mit einem wahren Marmor-Boom (oder Marmor-Optik aus Kunstharz), mit Samt und Satin.

Der Upcycling-Trend, Deko-Stücke aus wiederverwerteten Materialien, wie das Sofa aus Fabrik-Paletten regt die Fantasie der Kreativen an und dürfte sich in Zukunft noch stärker entwickeln. Die Farben folgen dem Trend zum Traum: Pastellige Töne mit leichtem Graustich weisen den Weg in die kuschelige, erträumte Zukunft. Und das nicht nur im Kinderzimmer.