Leben im vertikal ausgerichteten Bildausschnitt des Displays – kein Moment mehr ohne Smartphone. Was eine Armlänge entfernt ist, also gerade noch aufs Selfie passt, steht mehr denn je im Mittelpunkt. Und damit nicht nur Kopf, Hals und Schultern – sondern auch die Accessoires, die diese Körperteile schmücken. Sie wollen daher mit Bedacht gewählt sein. Die Selfie-Kultur also gibt Headwear und Halsschmuck, Ear- und Eyewear eine ganz neue Wichtigkeit. Das sind die drei wichtigsten Themen auch mit Hinblick auf die Order:

Im Winter sind Blumenkränze und schmückende Haarreifen üblicherweise passé. An ihre Stelle rücken wärmende Haarbänder und Mützen. Letztere dürfen weiterhin plakative Wordings mitbringen. „Cool“ und „Love“ allerdings schaffen vermutlich kaum noch Kaufanreize – in Zukunft müssen Schriftzüge zum Nachdenken anregen. So wie „Gnarly“. Das Wort, auf Deutsch etwa „extrem“, das zum Beispiel Pieces auf eine Beanie druckt, muss der ein oder andere Kunde sicherlich erst einmal nachschlagen. Eine ebenfalls unkonventionelle Form des Prints hat sich Review einfallen lassen: Den Ausschnitt eines Sweaters zieren die Koordinaten des Review-Headquarters…

Ohrringe, oft in Form von Mono-Ohrringen oder ungleichen Pärchen, bleiben groß und ausladend. Und bedienen sich gerade in diesem überdimensionierten Format an geometrischen Formen. Ob nun die quadratischen XL-Kreolen von Chaingang oder die dreieckigen Formen bei dem Berliner Label Itzenga, die nichts anderes sind als Abdrücke von Vintage-Pressglas aus den 50er und 60er Jahren. Bei solch unkonventionellen Teilen ist es im Übrigen auch wieder ok, den passenden Halsschmuck dazuzutragen, ohne spießig rüberzukommen.

Als kleines, cooles Kombiteil ist das Seiden-Twilly vorerst aus der Flugbegleiter-Lookalike-Schublade entlassen, sofern es nicht zu tonig zum restlichen Look getragen wird. Noch cooler, wenn – wie bei dem Frankfurter Label Capitana – Pelz-Pompoms oder farbige Broschen das Tuch ergänzen. Als ähnlich populär gelten aktuell die multifunktionalen Bandeaus oder Bow-Tie-Scarves, die entweder direkt um den Hals geschlungen werden oder um den Blusenkragen herum zur Schluppe gebunden werden.

Die Weiterdrehung des Bandeaus in Form von Schmuck zeigt sich etwa in Form von offenen Perlenschnüren, die, fett gelayert und um zusätzliche Schmuckelemente wie Steine und Tierköpfe ergänzt (zum Beispiel bei Gabriele Frantzen), eine zeitgemäße Alternative zu halsnahen Chokern sind, die am neuesten in Erscheinung treten, wenn sie mit überraschenden Elementen wie Kordeln oder Kabelbindern spielen.

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