Ursprünglich ein reiner Baustoff, hat sich Sperrholz seit einiger Zeit den Status eines hippen Materials erarbeitet. Dabei ist es fast universell einsetzbar und vereint einen warmen Farbton mit einem cleanen, urbanen Look bei geringem Preis. Manche Läden, wie beispielsweise Sandqvist in Berlin oder Behrens & Haltermann in Itzehoe setzen deshalb sogar ganz auf die Kraft der OSB-Platte, wie Sperrholz noch genannt wird. Wand- und Deckenverkleidung sowie Möbel und Warenträger sind komplett aus dem Material hergestellt.

Dabei passt das aus mindestens drei Lagen zusammengeleimte Holz einerseits zu rustikalen Flächen, weil es dort durch seinen Holz-Charakter den Natur-Look unterstreicht. Andererseits fügt es sich aber auch ideal in den minimalistischen Skandi-Stil ein, wie bei Sandqvist. Es eignet sich dank seiner Stabilität aber auch, um daraus Podeste und Tische zu zimmern, wie auf  der neuen Kids-Fläche bei Kastner & Öhler in Leoben oder auf der Sitzecke unterm Sperrholz-Himmel bei Hagemeyer in Minden.

Auch bei den Displays des Dover Street Market, die jährlich aufs Neue designt werden und quasi einen Querschnitt aller gerade gängigen Ladenbau-Trends darstellen, ist eine Ecke im Sperrholz-Look gehalten. Die noch rauere, gröbere Variante ist die klassische Spanplatte, die übereinandergeschichtet wie bei Reichert in Nagold, einen einfachen aber coolen Warentisch ergibt.    
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