Wer mit Sneaker- und Streetwear-Machern spricht, muss sich auf einen Schwall an Fach- und Trend-Begriffen gefasst machen. Einige lassen sich simpel übersetzen, andere besser erklären. Fünf Wörter, an denen man im Designer-Gespräch gerade nicht vorbeikommt.

Embossing, wörtlich übersetzt: Prägung. Bezeichnet eine Technik, die vor allem bei Oberteilen wie Sweatshirts als Alternative zu Prints zum Einsatz kommt. Dabei wird in die textile Ware meist unter Hitzeeinwirkung ein Muster hineingepresst, das vor allem durch Dreidimensionalität und so durch eine besondere Haptik hervorsticht.

Bench

Upper, umgangsprachlich wird so das Obermaterial von Sneakern bezeichnet (von engl. upper: Ober...). Also alles, was nicht mehr zur Sohle gehört. In den vergangenen Saisons hat es hier vor allem eine Starke Bewegung hin zu knitted uppers gegeben, also zu Obermaterialien aus Maschenware.

ZZegna / Officine Fotografiche

Tooling, bezeichnet den unteren Aufbau des Schuhs, Sohle, Zwischensohle, Schaum. Von einem komplett neuen Tooling ist dann die Rede, wenn der Schuh von Grund auf neu entwickelt wurde. Oft werden bestehende Konstruktionen allerdings weiterentwickelt oder bekommen schlicht ein neues Upper.

Adidas Futurecraft 4D

Seam-Sealings sind wasserdicht verschweißte Nähte. Eine Technik, die vor allem bei Regenschutzbekleidung zum Einsatz kommt, inzwischen für einen technischen Look jedoch auch verstärkt in Streetwear-Produkten Anklang findet. Neben der wasserdichten Eigenschaft sollen verklebte Nähte auch Leichtigkeit suggerieren, weil auf Nähgarn verzichtet werden kann.

Belstaff / Officine Fotografich
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