Der Winter hinterlässt erste Spuren. Wichtige Signale für das Menswear-Business. Jetzt beginnt für viele die heiße Phase im Jackengeschäft.

Die Herbst-Saison hat vielversprechend angefangen, vor allem leichte Stepp- und Leichtdaunenjacken haben sich seit September und auch in den vergangenen Wochen stark verkauft. Sowohl im Multilabel-Handel als auch bei Fast Fashion-Formaten brummt das Geschäft mit leichten Quilting-Jackets jeglicher Art. P&C Düsseldorf und Otto berichten gegenüber der TextilWirtschaft genauso von guten Abverkäufen wie C&A.

Für das Jackengeschäft hat sich das Segment zu einer Umsatzsäule entwickelt, auf die der Handel noch lange bauen will. Auf 40% und mehr schätzen Einkäufer derzeit die Umsatzanteile von Leichtdaune und Co. am gesameten Jackengeschäft.

Zeitgleich nehmen Wettbewerb und Preisdruck zu: Gerade im Mainstream-Segment werden Modelle - je nach Handelskonzept und Marke - von 29 bis 200 Euro und mehr beworben. Die Auswahl ist groß, die Differenzierung herausfordernd. Und dennoch scheinen momentan alle noch vom Run auf Leichtdaune und Stepp zu profitieren. Die leichten Teile haben sich am POS zu einer Art Allzweckwaffe entwickelt, die bei Männern im Frühjahr wie im Herbst vor allem wegen ihrer praktischen Funktionalität und Leichtigkeit geschätzt wird.

Doch da geht noch mehr, hoffen viele Einkäufer. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, wie die Saisonbilanz letztlich ausfallen wird: Wenn Eis, Schnee und Frost in den kommenden Wochen das Land regieren, rücken vor allem winterfeste Jacken in den Mittelpunkt. Formate wie Hirmer in München und der Filialist Breuninger aus Stuttgart reagieren und pushen schon jetzt in Kampagnen und Mailings den Parka, der im Handel als die ultimative Winterjacke für den Mann gehandelt wird: als funktionaler Alleskönner und als modisches Statement-Piece.

Die Vorbilder im Premium-Segment von Woolrich und Canada Goose geben was den Look betrifft den Takt vor. Und im Mainstream ziehen Labels wie Napapijri, Wellensteyn, Camel active, Marc O‘ Polo, Tommy Hilfiger und Superdry mit Modellen zwischen 180 und 250 Euro aber auch zum Teil mit Preisen über 300 Euro nach. Für den Handel wären es lukrative Bons, die in ihrer Höhe selbst die Überflieger Stepp und Leichtdaune überholen würden.

Eine ausführlich Analyse des Jacken-Business' in der Menswear lesen Sie in der kommenden Ausgabe der TextilWirtschaft, ab Mittwoch, 15. November, 18 Uhr auf dem Smartphone oder Tablet für Android sowie iOS und am Donnerstag, 16. November, in der gedruckten Ausgabe.

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