Mantel im Mittelpunkt. Er ist der aufgehende Stern in den Kampagnen von H&M, Asos und Zara – und auch bei großen Multilabel-Filialisten wie Breuninger und P&C wird er mit Nachdruck als neues Must-have propagiert. Und das nicht ohne Grund: Schon im Frühjahr gehörten Mäntel zu den Aufsteigern der Outerwear, die am POS mit zum Teil zweistelligen Wachstumsraten glänzen konnten.

Nun soll die Erfolgsstory weiter gehen. Der Mantel präsentiert sich vielseitig, leicht und tragbar für jedermann: Bei vertikalen Anbietern beginnt der Einstieg bei VK-Preisen um die 100 Euro. Wichtige Preislagen im kommerziellen Menswear-Segment liegen zwischen 200 und 299 Euro.

Vor allem für die Übergangszeit werden moderne Mäntel als vielversprechende Alternative zu Stepper und Leichtdaune gesehen. Das Besondere an der Mantel-Offensive: Die neuen Modelle richten sich nicht wie zunächst erwartet an klassische Kunden und Business-Männer. Vielmehr werden die neuen Mäntel sportiv, jung und casual inszeniert. In Kombination zu soften Jogg-Pants, Woll-Hosen, Sweatshirts, Hoodies und Sneakern entfalten die sonst eher konservativ wirkenden Klassiker eine völlig neue Anziehungskraft, die gerade bei jüngeren Männern auf großes Interesse stößt.

Besonders ungefütterte, unkonstruierte Casual-Coats aus Wolle, Jersey und Stretch-Qualitäten bewerten die Einkäufer als vielversprechend. In den unterschiedlichsten Layering-Looks können sie sich erst so richtig entfalten.
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