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16.04.2009

CEO Marco Franchini verlässt Bally

Die Schweizer Luxus- und Lederwarenmarke Bally braucht einen neuen CEO. Marco Franchini hat das Unternehmen aus Casiano nach sieben Jahren verlassen, um andere Interessen wahrzunehmen, teilte Bally am Donnerstag mit. Ein Nachfolger werde noch gesucht.
 
Franchini war Anfang 2002 zu Bally gekommen. Er sei ausschlaggebend für den Turnaround gewesen, seine außerordentlichen Anstrengungen hätten dazu beigetragen, das Unternehmen zu seinem heutigen Erfolg zu führen, erklärte Bally. Seit der Übernahme durch die Labelux Group im April 2008 habe die Luxuswaren-Holding eng mit dem Bally-Management zusammengearbeitet, um eine langfristige Wachstumsstrategie zu entwickeln. Das Unternehmen weist darauf hin, dass Creative Director Brian Atwood weiterhin im Unternehmen bleibt.
 
Bally ist mit Schuhen, Lederwaren und Bekleidung an 730 POS in 66 Ländern vertreten. Zum Umsatz von rund  400 Mill. Euro tragen Schuhe mit 50% bei, 40% entfallen auf Taschen und andere Accessoires und 10% auf Bekleidung. 

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