Uniqlo erwägt Schritt nach Deutschland
Der japanische Casualwear-Filialist
Uniqlo will angesichts des Erfolgs in Paris in anderen europäischen Ländern expandieren. Auch Deutschland ist im Visier des zum Modekonzern
Fast Retailing gehörenden Unternehmens. Neben Städten wie Mailand, Madrid und Barcelona soll auch „in einer Stadt in Deutschland" ein Store eröffnen. „Einen Zeitplan gibt es noch nicht", erklärte eine Sprecherin von Uniqlo in Frankreich. Insgesamt will das Unternehmen jedes Jahr zwischen 100 und 200 Läden außerhalb Japans eröffnen.
In Paris, wo im Oktober der erste Uniqlo-Laden auf dem europäischen Kontinent eröffnete, ist das Unternehmen auf der Suche nach fünf bis sechs weiteren Standorten. Im Gespräch sind die Avenue des Champs Elysées, die Rue de Rivoli, die Rue de Rennes und die Shopping-Center Forum des Halles und Les Quatre Temps.
Der Pariser Flagship-Store im Zentrum von Paris hat die Erwartungen von Fast Retailing übertroffen. Der 2150m² große Store in der Rue Scribe erreiche schon jetzt mehr Umsatz als alle anderen Uniqlo-Läden weltweit, sogar mehr als der 3000m² große Laden in New York, so Nobue Domae, CEO von Uniqlo France. Im April wird in Moskau der erste russische Uniqlo-Store eröffnen. Derzeit betreibt Uniqlo 900 Läden, davon 112 im Ausland. Außerhalb Asiens gibt es Stores nur in London, Paris und New York.
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