Woolworth: Alle Filialen umgebaut, Investorensuche gestartet
Alle 161 Filialen der insolventen Warenhauskette Woolworth sind inzwischen auf das neue Geschäftsmodell als Familien-Discount-Kaufhaus umgestellt worden, teilte Insolvenzverwalter Ottmar Hermann am Mittwoch mit. Die umgebauten Läden verfügen nun über ein einheitliches, in die Bereiche Hartwaren, Aktions- und Werbestraße sowie Textilien aufgeteiltes Warenangebot. Das Sortiment wurde von 50.000 auf 30.000 Artikel verkleinert. Nach Abschluss aller Restrukturierungsmaßnahmen hat Anfang Januar das Bankhaus Rothschild mit der Investorensuche begonnen.
Laut Hermann sind Weihnachtsgeschäft und der Start in das Geschäftsjahr 2010 zufriedenstellend für das Frankfurter Warenhausunternehmen verlaufen. So soll bereits am 4. März die erste neue Woolworth-Filiale auf 1500m² im Spree-Center in Berlin-Hellersdorf eröffnen.
Woolworth hatte wegen drohender Zahlungsunfähigkeit am 14. April vergangenen Jahres Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.
Insolvenzverwalter Ottmar Hermann: "Wir freuen uns, dass Kunden und Mitarbeiter ihre neu umgestalteten Discount Filialen annehmen und uns die Treue halten. Das bestätigen auch die Umsätze."
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