Yohji Yamamoto Inc hat am vergangenen Freitag Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen des japanischen Designers Yohji Yamamoto hat aber schon einen Investor gefunden, der bereit ist, in die Restrukturierung der 1981 gestarteten Marke zu investieren. Die ausländischen Tochterunternehmen und Kooperationen des Tokioter Unternehmens, wie die Zusammenarbeit mit Adidas für die Marke Y-3, sind von der Insolvenz nicht betroffen.
Das japanische Investmentunternehmen Integral Corporation wird eine neue Firma gründen, um Yohji Yamamoto Inc zu übernehmen. Die Investoren werden eine nicht genannte Summe investieren, um das Wholesale- und Einzelhandelsgeschäft Yamamotos zu stärken. Einige der derzeit mehr als 100 Läden der Marke könnten jedoch geschlossen werden.
Der 66-jährige Yamamoto bleibt Design-Chef des Unternehmens, Integral-Partner und früherer Adidas Japan Manager Yoshihiro Hemmi wird Chairman. Yohji Yamamoto Inc hatte zuletzt Schulden in Höhe von 6 Mrd. Yen (45 Mill. Euro) bei einem Umsatz von rund 7,5 Mrd. Yen.
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