Douglas: AppelrathCüpper verliert knapp 15% Umsatz
„Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sind wir mit unserer Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal in Deutschland sehr zufrieden. Allerdings bläst uns in einigen Auslandsmärkten der Wind konjunkturbedingt kräftig ins Gesicht", kommentierte Henning Kreke, Vorstandsvorsitzender der
Douglas Holding AG, Hagen, die Entwicklung des Konzerns im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2010.
Die Gruppe steigerte den Nettoumsatz um 0,5% auf über 1,1 Mrd. Euro. Auf vergleichbarer Fläche gab es eine leichte Einbuße von 0,6%. In Deutschland stiegen die Umsätze um 1,3%. Das Ergebnis vor Steuern (Ebt) erreichte 141,7 Mill. Euro, nach 133,1 Mill. Euro im Vorjahr, das ist ein Zuwachs von 6,5%. Der Konzernüberschuss kam auf 96,3 Mill. Euro (Vorjahr 88,2 Mill. Euro).
Der DOB-Filialist
AppelrathCüpper mit seinen 14 Häusern blieb - auch aufgrund des nach wie vor schwierigen Branchenumfeldes - um 14,7% hinter dem Vorjahr zurück, teilt Douglas mit. Bereinigt um das Ende Januar 2009 geschlossene Modehaus in Berlin stelle sich der Umsatzrückgang mit 3% auf 34,9 Mill. Euro jedoch wesentlich moderater dar. Die Herausforderung für die Zukunft sei, die Sortimente zu verjüngen, ohne die langjährige Stammkundschaft zu vernachlässigen. Dadurch soll die Ertragslage verbessert und AppelrathCüpper zu alter Stärke zurückfinden.
Im laufenden Jahr werden die drei Flagship-Stores in Hamburg, Köln und Frankfurt modernisiert. Faceliftings gibt es auch in anderen Häusern. Das Investitionsvolumen insgesamt beläuft sich auf rund 5 Mill. Euro. Im Gespräch mit der TW hatte AppelrathCüpper-Chef Frank Rheinboldt Mitte Januar angekündigt, der DOB-Spezialist werde im zweiten Halbjahr 2010 den Turnaround schaffen. Die Douglas-Gruppe geht für das gesamte Geschäftsjahr von einem Umsatzwachstum bis 2% und einem operativen Ergebnis zwischen 120 bis 130 Mill. Euro aus.
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