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Docs' History

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Docs' History

Die Geschichte der Docs reicht eigentlich bis 1901 zurück. Damals hatte Familie Griggs eine Schuhfabrik in der Cobbs Lane. Der Straßenname leitet sich dabei von dem britischen Slang-Ausdruck "Cobbler" für Schuhmacher ab. Die Griggsens wohnten auch dort und widmeten sich Generation um Generation dem Herstellen von Arbeiterstiefeln. Ihr Business sollte einen ganz neuen Drive bekommen, als Bill Griggs 1959 eine Anzeige in einem Schuhmagazin sah, in der eine Komfortsohle eines gewissen Dr. Martens beworben wurde, die eine neue Luftpolster-Technologie einsetzte.

Dr. Klaus Märtens, so hieß er eigentlich, hatte die neuartige Sohle nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt, als er sich selbst von einer Fußverletzung erholen musste. 1947 begann er mit seinem Kumpel, dem mit Ingenieur Herbert Funk, mit der Produktion, und sie verkauften die Bequemschuhe vor allem an ältere Damen.

Zwölf Jahre später wollten sie auch im Ausland expandieren und schalteten Anzeigen. Familie Griggs wollte die neuartige Sohle und ging einen Lizenzvertrag mit Märtens und Funk ein. Am 1. April 1960 lief schließlich erstmals der ikonische 1460er Dr. Martens-Stiefel in der Cobbs Lane vom Band. Nach wie vor als funktionaler Arbeiterschuh gedacht, mit der markanten gelben Naht, die die Handarbeit symbolisieren soll.

Pete Townsend von The Who war es, der in den 70er Jahren ein Statement setzen wollte und im Arbeitsoverall samt Dr. Martens auf die Bühne stieg. Fortan war der Stiefel in seinen vielen verschiedenen Farben und Formen nicht mehr aus der Musikszene und dem Alltag vieler Menschen wegzudenken. Egal ob Punk, Ska, Grunge, Britpop oder Rock, ob zu Jeans oder zum zarten Kleid, ob die 80er, 90er oder die Gegenwart; der Stiefel bleibt zeitlos, und jedes Jahrzehnt hat ihn auf die ein oder andere Art für sich adaptiert.
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