Aus drei wird eins!“ So überschreibt Luxushändlerin Mirela Stanoiu die Einladung zur Wiedereröffnung ihres Donna-Stores in Hannover. Und nach nur vier Wochen Schließung ist es soweit: Das neue Konzept öffnete Ende August seine Türen und bündelt künftig noch konsequenter absolute Luxuslabels mit heißen Fashion-Items in Einstiegspreislage.

Doch von Beginn an: Ausschlag für den neuen Donna-Store gibt eine drastische Mitpreiserhöhung, die Unternehmerin Mirela Stanoiu letztlich dazu bewegt, ihren ursprünglichen Donna-Store zu schließen und künftig die drei Formate Donna, Emma und das Shoehouse unter einem Dach mit dem Titel Donna zu vereinen. Sie macht aus der Not eine Tugend: Im ehemaligen Emma-Store nimmt sie einen Teil der Lagerfläche hinzu und verbindet die Highlights aus den ehemals zwei Sortimenten zu einem neuen spannungsreichen Mix, inklusive Durchgang zum Schuh-Sortiment.

Insgesamt rund 500m² Fläche wurden komplett umgestaltet, wirken aufgrund der Architektur aber großzügig und modern. Luftige Lamellen trennen den Kabinenbereich ab, lassen allerdings genügend Blick auf die verspiegelten, raumhohen Kasetten-Türen der Umkleiden. Überhaupt erhält der Raum Größe und Tiefe durch raumhohe Spiegel, die immer wieder Wände zieren, oder Spiegelblöcke, die als Waren-Präsenter dienen. Eycatcher sind darüber hinaus graffitti-ähnliche Wandgemälde eines Hamburger Künstlers sowie ein raumhohes Leucht-Element aus Plexiglas, das vom ehemaligen Laden stammt.  Samtbezogene Sessel und Couches bilden den gemütlichen Gegenpart zum modernen Interieur und laden zum Verweilen ein. Umgesetzt wurde der insgesamt 18.Umbau in diversen Geschäften der fast dreißigjährigen Donna-Geschichte von Hoffmann Architektur in Hannover.

Genrell reicht das Angebot mit rund 40 Kollektionen von Gucci und Valentino, Pelzen von Manzoni 24 sowie Outerwear von Moncler und Woolrich bis zu Odeeh, Dorothee Schumacher, Joseph und Steffen Schraut, Cashmere von Allude, Antonia Zander und Stephan Boya, Denims von Citizens of Humanity bis zu AG Adriano Goldschmied und Rag&Bone. Auf jeder der zahlreichen Stangen hängen nicht mehr als 10 bis 12 Teile, die farblich harmonieren.

Auf Sicht könne sie sich auch eine Konzentration auf die beiden großen Läden in Hannover und Hamburg vorstellen, wo sie ein Geschäft unter dem Namen Zoé führt. Die beiden kleinen Stadtteilläden in Hannover erfordern zu viel Aufwand für die kleine Fläche. Aber das wird die Zukunft zeigen. Mirela Stanoiu war und bleibt wandelbar und so mit ihren Läden immer am Puls der Zeit.


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