Der zur spanischen Inditex-Gruppe (u.a. Zara) gehörende Filialist Massimo Dutti hat sein Münchner Flaggschiff nach Umbau und Erweiterung neu eröffnet. Das Geschäft in der Theatinerstraße ist mit 900 Verkaufsfläche auf zwei Ebenen nahezu doppelt so groß wie zuvor. Im Erdgeschoss wird die DOB-Kollektion verkauft, für die eigens für die Eröffnung ein spezieller Anzug und ein Kleid entworfen wurden. Im Obergeschoss werden die Herren- und Personal Tailoring-Kollektion präsentiert.

Ebenfalls extra für den Münchner Store kooperiert Massimo Dutti mit dem belgischen Blumenkünstler Thierry Boutemy, der eine botanische Installation in Herbstfarben aus Apfelbaumzweigen und Beeren entworfen hat. Eine weitere Zusammenarbeit speziell für die Eröffnung gibt es mit der zeitgenössischen Münchner Künstlerin Natalie Loher. Erstmals überhaupt holen sich die Spanier darüberhinaus eine andere, wenn auch branchenfremde Marke ins Haus. Eine kleine Fläche in dem Geschäft wird von dem deutschen Buchverlag Taschen bespielt.

Massimo Dutti setzt bei in puncto Einkaufserlebnis auf einen Mix aus persönlicher Beratung und innovationer Technologie. Zum Einsatz kommt unter anderem ein so genannter Magic Mirror, mit dem die Kunden interagieren können. Mit Hilfe der RFID-Technologie kann das Kleidungsstück in die Nähe des Spiegels gehalten werden und der Kunde erhält Informationen über den entsprechenden Artikel, einschließlich Größe, Farbe und Zusammensetzung. Der Barcode wird ebenfalls angezeigt, so dass der Kunde den Artikel in der Massimo Dutti-App scannen und in den Warenkorb legen kann.

Ein weiteres Technik-Feature sind interaktive Umkleidekabinen: Wenn der Kunde die Umkleidekabinen betritt, werden die Kleidungsstücke ebenfalls per RFID erfasst und erscheinen automatisch auf dem Bildschirm in der Kabine, in der sich der Kunde gerade befindet. Über die Touchscreens in den Kabinen können sich die Kunden über die ausgewählten Kleidungsstücke informieren oder eine andere Größe anfordern. Die Bildschirme verfügen laut Unternehmen über ein spezielles Visual Search Technology System, das ergänzende Elemente und Alternativen zu den gewählten Kleidungsstücken vorschlägt.

Trotz der eingesetzten Technologien handelt es sich laut Massimo Dutti um einen besonders ökoeffizienten Store.Der Stromverbrauch sei im Vergleich zu konventionellen Stores um rund 30 Prozent geringer, der Wasserverbrauch um 40 Prozent. Zu den Energiesparmaßnahmen gehören ein  Beleuchtungskonzept, dass auf LED basiert und eine Teilbeleuchtung bestimmter Storebereiche ermöglicht – je nach Tageszeit und Aufgaben, die im Store ausgeführt werden – sowie eine automatische Aktivierung bei Bewegungserkennung in den Personalbereichen. Die Klimatisierung der Räume werde durch CO2- Messgeräte berechnet. Die installierte Anlage arbeitet mit der Inverter-Technologie, die ihre Ladekapazität in Abhängigkeit vom Heiz- oder Kühlbedarf selbst regulieren und sich kontinuierlich an den Verbrauch anpassen soll. Der Türluftschleier wird von einem Sensor mit drei Betriebsstufen gesteuert, abhängig von der Innentemperatur. Schließlich ermöglichen Steuer- und Monitoringgeräte eine Echtzeit-Fernauslesung der Verbrauchswerte, sodass Anomalien, die sich auf die Nutzung der Anlagen und ihren Energieverbrauch auswirken, erkannt und korrigiert werden können.

Massimo Dutti wurde 1985 zunächst als reine Männermodemarke gegründet. Die erste DOB-Kollektion ist 1995 auf den Markt gebracht worden. Das Unternehmen betreibt weltweit 800 Geschäfte in 76 Ländern. Neben Massimo Dutti betreibt Inditex weitere acht Modeketten: Zara, Pull&Bear, Bershka, Stradivarius, Oysho, Zara Home, Uterqüe sowie das Discount-Konzept Lefties.

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