Mohr hat den Sport ins Haupthaus in Dollern geholt. Bisher betrieb das Unternehmen ein separates Sporthaus gegenüber. Mit dem Umzug hat sich die Fläche, die mit Sport bespielt wird, verdoppelt. Wer Dollern nicht kennt, weil er von Mohr noch nie gehört hat, könnte die beiden für übergeschnappt halten: eine komplett neue, moderne 2000m² große Sportwelt in einem 2000-Seelen-Ort am Rande des Alten Landes, zwischen Stade und Buxtehude, nahe Hamburg. Ohne Autobahnanbindung, quasi auf der Grünen Wiese. Aber ohne Fachmarkt- oder Einkaufszentrum. Wer aber Mohr und Dollern kennt, weiß, welche Zugkraft der Name Mohr in der Region hat. Beeindruckend sind allein die Dimensionen: 19.000m² Verkaufsfläche, 550 kostenfreie Parkplätze vor der Tür.

Mit dem jüngsten Umbau will Mohr auch beim Sport „das kompetenteste Angebot zwischen Hamburg und Cuxhaven bieten“, so Jürgen Steeneck, seit sieben Jahren Mitglied der Mohr-Geschäftsleitung. Warum der große Sport-Aufschlag mit einer Verdoppelung der Fläche? „Wir haben schon in der Vergangenheit ein gutes Geschäft mit Sport gemacht. Und wir sehen da ganz klar noch weiteres Potenzial“, so Mohr.

Bei der Gestaltung wurde großer Wert auf Individualität gelegt. Wie schon bei vorangegangenen Umbauten arbeitete das Unternehmen auch hier mit dem Stuttgarter Architekturbüro Messerschmid, den Ladenbauern von Ganter Interior, Waldkirch, und den Lichtplanern von D&L, Menden, zusammen. Wer in die dritte Etage kommt, der wird empfangen von einer Welt, in der es eindeutig um Sport geht. Wenngleich die erste Kollektion, die am Eintrittsbereich präsentiert wird, gerade die Verschmelzung von Sport und Mode feiert: CK Performance, die neue Active-Linie von Calvin Klein. Für das authentische Sport-Erlebnis sorgen riesige Screens, Rückwände mit einem großen Angebot an Running- und Fußballschuhen und eine ungewöhnliche Ball-Präsentation.

Wer bei der Suche nach dem perfekten Schuh seinen Lauf analysieren lässt, macht das auf einer echten Tartanbahn. Das sind die Details, die den Unterschied machen. Der Kunstrasen in der Kinderabteilung, der Granit-Boden in der Outdoor-Welt, die Grotte für die Wanderschuhe. Holzverkleidete Wände und Luken in der Abteilung, die im Sommer die Bademode beherbergt, in Kürze den Wintersport. Blauer Noppenbelag mit Retro-Anmutung auf der Runningfläche, Estrich-Optik und Hafen-Container in der raueren Fitnesswelt. Rocky lässt grüßen.

„Uns war es extrem wichtigt, die einzelnen Welten zu emotionalisieren. Der Kunde soll spüren, wo er sich gerade befindet“, betonen Mohr und Steeneck. Dafür nehmen die Macher weniger Flexibilität in Kauf. „Wenn man überall den gleichen Boden hat, kann man natürlich einfacher umräumen. Uns sind aber die authentische Atmosphäre in den Stilwelten und die Orientierung, die wir dem Kunden so bieten, wichtiger.“ Sehr flexibel sind hingegen die Präsenter, die sich etwa mit ihrer Netzstruktur an den Modulen orientieren, die die Intersport für ihre Mitglieder entwickelt hat. Denn so individuell der Ladenbau auch ist, für Mohr als „Vollblut-Intersport-Mitglied“ spielt natürlich auch die Wahrung der Intersport-CI eine Rolle.



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