Der Handelsverband Deutschland (HDE) und führende Handelsunternehmen werben für eine hohe Beteiligung an der Europawahl. Mit einem Wahlaufruf appellieren der Verband und die Unternehmen - darunter Galeria Karstadt Kaufhof, Inditex, Ikea und Rewe - an die drei Millionen Beschäftigten der Branche, Europa mit ihrer Stimme zu stärken.

„In allen Mitgliedsstaaten gewinnen populistische und antieuropäische Parteien an Einfluss. Uns allen muss klar sein, dass die Zukunft des europäischen Projekts auf dem Spiel steht“, sagt Josef Sanktjohanser, Präsident des HDE. Deshalb komme es auf jede Stimme an. Gerade für den Einzelhandel seien die Vorteile eines geeinten Europas groß. „Der Handel braucht mehr Binnenmarkt und nicht weniger. Nur mit dem weiteren Abbau von Hindernissen für den grenzüberschreitenden Handel können die Unternehmen das wirtschaftliche Potenzial der EU ausschöpfen. Ein Rückfall in nationale Egoismen kann nicht die Antwort auf die Herausforderungen einer global vernetzten Wirtschaft sein“, so Sanktjohanser.

Der HDE und führende Handelsunternehmen rufen zur Beteiligung an der Europawahl auf.
HDE
Der HDE und führende Handelsunternehmen rufen zur Beteiligung an der Europawahl auf.


Bei der Europawahl werde es zudem darum gehen, die EU als Werteunion für Frieden, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und sozialen Zusammenhalt zu stärken. Die Europäische Union zu verteidigen, lohne sich ebenso, wie sie für die Zukunft weiterzuentwickeln.
Verwandte Artikel
Europawahl 2019

HDE fordert fairen Rahmen für die Digitalisierung der Branche

Der Vorstand des Handelsverbandes HDE hat die Forderungen des deutschen Einzelhandels zur im Mai anstehenden Europawahl beschlossen. Im Zentrum stehen dabei der konsequente Ausbau des Binnenmarktes und faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Unternehmen.