156 Mrd. Euro Neuverschuldung

Bundestag verabschiedet Nachtragshaushalt für Corona-Hilfen

imago images / Christian Spicker
Plenarsitzung im Bundestag am 25. März 2020.
Plenarsitzung im Bundestag am 25. März 2020.

Der Bundestag hat am heutigen Mittwoch den Milliarden-Nachtragshaushalt und damit das Rettungspaket für die Corona-Krise beschlossen.

Vorgesehen sind darin 156 Mrd. Euro neue Schulden für den Staat und Garantien in Höhe von 600 Mrd. Euro. Agenturberichten zufolge stimmten die Koalitionsfraktionen Union und SPD sowie FDP, Linke und Grüne zu, die AfD enthielt sich.

Das Finanzministerium rechnet für die Corona-Programme mit Kosten in Höhe von 122,5 Mrd. Euro. Unter anderem sind direkte Zuschüsse von insgesamt 50 Mrd. Euro für kleine Firmen und Solo-Selbstständige geplant. Auch Krankenhäuser sollen finanzielle Unterstützung bekommen.

Zudem will die Bundesregierung große Unternehmen, die durch Corona in Schwierigkeiten geraten sind, mit einem Paket im Volumen von bis zu 600 Mrd. Euro unterstützen. Wie in der Finanzkrise ab 2007 soll sich der Staat zudem auch an Unternehmen beteiligen können.Details zu dem Rettungspaket lesen Sie hier:

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